Archiv für Reinhold

iPad und paedML Windows

In vielen Schulen in Baden-Württemberg wird die pädagogische Musterlösung (paedML ®) eingesetzt. Der Zugriff von außen lässt sich in der paedML Windows mit der Octogate als Firewall besonders leicht realisieren.

Eine gesonderte Anleitung für den Zugriff auf die Home- und Klassenverzeichnisse von innerhalb des Schulnetzes wird folgen. Uns ist bewusst, dass es sich bei dieser Anleitung um keine Vollintegration mit Benutzerauthentfizierung am Radiusserver handelt. Es ist aber ein erster Schritt um die  Unzulänglichkeitern der paedML bei der Intergration der iPads abzumildern.

Natürlich können sich nur Nutzer mit entsprechendem Anmeldenamen und Kennwort wie im schulischen Netz anmelden.

Felix Kehl vom Kreismedienzentrum in Lörrach hat uns diese Anleitung zur Verfügung gestellt:

Im ersten Schritt bitten Sie den Netzwerkbetreuer Ihrer Schule, die paedML nach außen zu öffnen. Eine Anleitung dazu findet er hier. Vom Netzwerkbetreuer erfahren Sie auch den Namen der Octogate ihrer Schule.

Zugriff von außen auf das Schulnetz

Variante 1: Zugriff über den Browser

Tragen Sie die entsprechenden Adressen in die Adresszeile von Safari ein und speichern Sie die Seiten als Lesezeichen.

Bei der Eingabe können Sie sich an dem Muster unten orientieren.
(Selbstverständlich müssen Sie den Namen der Octogate (hier aetiekoe), den Anmeldenamen des Lehrers im Schulnetz, den Schülernamen, die Klassenbezeichnung und einen evtl. Projektnamen an Ihre Gegebenheiten anpassen.)

Bitte beachten Sie, dass der erste Aufruf der Seiten eine Weile dauert.

Für die Anmeldung gelten Ihr Benutzername und Ihr Kennwort wie im schulischen Netz.

Beispiel:

LehrerMysite:https://aitiekoe.ozone.octogate.de:3002/lehrer/Max.Muster/MeineDateien/

SchülerMysite: https:// aitiekoe.ozone.octogate.de:3002/schueler/Heiner.Schlau

KlassenMysite: https:// aitiekoe.ozone.octogate.de:3001/klassen/2017_GMS_05a

ProjekteMysite: https://aitiekoe.ozone.octogate.de:3001/Projekte/Raumbuchung

Schulkonsole: https://aitiekoe.ozone.octogate.de:3000/schulkonsole

Diese URLs legen Sie am besten in den Favoriten Ihres Browsers ab oder erzeugen davon einen QR-Code welchen Sie dann bequem mit einer QR-Code-App wie z.B. „Scan-QR-Code- und Barcodeleser“ im Safari-Browser aufrufen können.

Dokumente, die Sie sich anzeigen lassen, werden auf das iPad heruntergeladen.

 

Varinate 2: Zugriff über Documents

Komfortabler wird die Sache, wenn Sie Ihre Anmeldedaten in einer App wie etwa Documents (kostenlos) hinterlegen.

variante-2-zugriff-ueber-documents

Klicken Sie dazu auf das Zahnradsymbol und wählen Sie Netzwerk aus. Tippen Sie auf Konto hinzufügen und wählen Sie auf der folgenden Seite WebDAV Server. Auf der nächsten Seite machen Sie die Eintragungen wie oben:

  • Titel (beliebig, z. B. Schule Meine Dateien)
  • URL: Adresse wie oben beschrieben
  • Login: Benutzername, den Sie auch in der Schule verwenden
  • Passwort: Passwort, das Sie auch in der Schule verwenden

Evtl. entscheiden Sie sich aber auch dafür, das Passwort jedes Mal einzutragen, wenn Sie auf die Dateien in der Schule zugreifen wollen. Das ist sicherer.

Speichern der Einstellungen nicht vergessen.

 

Wenn Sie jetzt in der Seitenleiste von Documents über den entsprechenden Eintrag Ihre Dateien aufrufen, dann werden sie Ihnen in der Exploreransicht dargestellt. Wenn Sie Dateien anschauen wollen, werden sie heruntergeladen. Sie finden die Dateien dann in Documents in den Downloads.

exploreransicht-documents

 

Variante 3: mit anderen WebDAV Clients

Der Zugriff von außen lässt sich auch mit anderen Apps umsetzen wie etwa die ebenfalls kostenlosen Apps WebDAV Navigator oder OverTheAir.

Alle funktionieren im Prinzip gleich und erfordern immer die gleichen Angaben: die URL, Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort.

 

Dateien hochladen

Ist der Zugriff von außen eingerichtet, können Sie auch Dateien vom iPad ins Schulnetz hochladen.

Sie nutzen dazu wieder die entsprechenden Apps wie z. B. Documents.

Beispiel: Hochladen einer Seite aus Pages.

Lassen Sie sich Ihre Dokumente in Pages anzeigen, tippen Sie auf Hochladen und wählen Sie darauf Kopie senden.

kopie-senden

Wählen Sie anschließen das gewünschte Dokument aus und legen Sie das gewünschte Format fest. (Empfehlung: Word, um es auf einem Windows-PC im Schulnetz weiter zu bearbeiten)

Im Fenster Art des Sendens wählen Sie die App Documents aus. Die Seite wird darauf zwar in Documents sofort angezeigt, kann aber wieder geschlossen werden.

Um eine Seite ins Schulnetz hochzuladen markieren Sie das Dokument und tippen im rechten Bereich auf Hochladen. Den Speicherort können Sie dann noch selbst bestimmen.

speicherort

Auch andere Dateien, seien es pdf Dateien, Präsentationen, Audiodateien oder Trickfilme lassen sich genauso auf den schulischen Server hochladen, wobei Sie andere Apps wie den WebDAV Navigator oder OverTheAir dazu genauso nutzen können.

Erklärvideos erstellen

fliptheclassroom1Erklärvideos sind derzeit in aller Munde, da sie u.a. neue, sehr effektive Unterrichtformen ermöglichen. Die beiden Kollegen Felix Fähnrich und Carsten Thein vom Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Durmersheim zeigen dies mustergültig auf ihrer Website „Flip the Classroom„. Die Erklärvideos dienen dazu neue Lerninhalte durch Schülerinnen und Schülern zuhause erarbeiten zu lassen um dann in der zweiten Phase „im Unterricht mehr Zeit für differenzierte Übungen, Vertiefungen und problemorientierte Übungen zu haben“.

Auf ihrer Website wird das Erstellen von Erklärvideos mit der App explain-everything-1ExplainEverything anhand von etlichen kurzen Erklärfilmen und einem Online-Workshop erklärt. Lassen Sie sich überraschen, mit wie wenig Aufwand professionell wirkenden Videos entstehen können.

Hier drei Beispiele:

Demovideo ExplainEverything:

Video aus dem Online-Workshop:

Unterrichtsbeispiel – Erklärvideo Mathematik:

 

 

Kostenlose Apps für die Schule

ipad@schoolViele App-Entwickler bieten immer wieder für einen kurze Zeitraum den kostenlosen oder stark reduzierten Download ihrer Apps an. Dies gilt auch für den Download von Lizenzen im VPP-Store.

Unser Partnerblog iPad@school listet über Twitter
Link-extern  https://twitter.com/iPadatSchoolde tagesaktuell alle für den Bildungsbereich reduzierte Apps auf.

Wenn eine für Ihren Bedarf benötigte App dabei ist sollten Sie schnell zugreifen um sich die benötigte Anzahl an Lizenzen im VPP-Store vorsorglich zu sichern. Die App beibt dann so auch in der Zukunft für Sie kostenlos. Werden die iPads zentral über den Apple Configurator oder über eine MDM verwaltet können diese Apps dann bei Bedarf auch später übertragen (und auch wieder entzogen) werden.

 

Film-Trailer mit iMovie

imovie_iconDas Erstellen eines eigenen kleinen Trailers unter Verwendung der verschiedenen Themenvorlagen von iMovie für iPads kann ein sehr guter Einstieg zur Videoarbeit und zum Erlernen von filmischen Gestaltungsmitteln (z.B. Schnittfolge, Kameraeinstellung, ….) sein. Eine Schritt-für Schritt-Anleitung zum Erstellen von Trailern im Unterrricht ist auf den Seiten von Medien+Bildung.com als PDF downloadbar.

Ein solcher Trailer  lässt sich sehr gut in die verschiedensten unterrichtlichen Szenarien einfügen:

Mögliche Beispiele:

  • Motivationsfilm für die Schulhomepage zu einem Projekt (z. B. als Werbefilm für die Aktion „Jugend trainiert für Olympia“)

https://youtube.com/watch?v=t-oW332vLL4frameborder%3D0allowfullscreen

  • Trailer als Zusammenfassung einer Unterrichtseinheit – dieser Trailer kann dann als motivierender Einstieg für die nachfolgende Klasse im nächsten Schuljahr verwendet werden.
  • Trailer zu einer Buchlektüre.

Dank der verschiedenen Storyboard-Vorlagen lassen sich innerhalb kurzer Zeit sehr professionell wirkende Ergebnisse erzielen. In der unterrichtlichen Situation ist es oft hilfreich, wenn thematisch unterschiedlichen Storyboard-Vorlagen nicht nur in der App direkt vorliegen, sondern als gedruckte Versionen zur Planung mit verwendet werden können.
storyboard1

Diese PDF-Vorlagen sind unter http://timothyjefferson.com/2012/06/imovie-for-ipad-storyboard-help-sheets-for-trailers/ herunterzuladen.

Wärmebildkamera für iPad und iPhone

Ein Physikkollege hat uns auf eine neue Visualisierungsmöglichkeit der Wärmeabstrahlung mit Hilfe des iPads  hingewiesen:

Flir_oneFLIR ONE,
eine Wärmebildkamera, die in die Lightning-Buchse gesteckt wird und mit der gleichnamigen kostenlosen App betrieben wird.
(Kosten knapp 300 €)
Die Flir ONE funktioniert mit iPad und iPhone mit aktueller Lightning-Buchse und nutzt das Display zur Bildanzeige.

Die Kamera beeindruckt durch ihre hohe Auflösung, ihre Geschwindigkeit (Videos sind möglich) und durch eine zweite Kamera, mit der ein Livebild über das Wärmebild gelegt wird.

In der Physik sind alle Vorgänge von Energieumwandlung immer verbunden mit der Abgabe von Wärme. Diese Verluste lassen sich aber in den seltensten Fällen wirklich anschaulich zeigen.
Die beiden Bilder zeigen eine elektrische Schaltung aus LED mit Vorwiderstand, betrieben mit einem 5V-Regler.

waermebild

Bislang haben Wärmebildkameras mit entsprechender Leistung einige tausend Euro gekostet.

Auch wir konnten inzwischen die Kamera testen und sind begeistert!  Ab Anfang April können Schulen im Landkreis Reutlingen die FLIR ONE am Kreismedienzentrum Reutlingen ausleihen.

Das Pädagogische Rad für iPads – ein didaktisches Modell

Allan Carrington hat eine grafische Dastellung entwickelt welche auf der Bloomschen Taxononomie-Skala und auf dem SAMR-Modell von Ruben Puentedura aufsetzt. Damit lässt sich u.a. sehr schön eine Zuordnung wichtiger Apps für den Bildungsbereich zu den einzelnen Taxonomie-Stufen vornehmen.

 

PW_GERMAN_-wheel_only

 

Das „Padagogy Wheel” setzt die Idee der Motivation und Fähigkeiten optisch ins Zentrum. Dies ist eines der prägnanteren Merkmale als Modell:  das Ineinandergreifen der Technologie, des Denkens und der Motivation der Studierenden. Viele der Misserfolge in #edtech sind Misserfolge der #edtech Integration. Ansätze wie das „Padagogy Wheel” versuchen die Beziehung zwischen den Elementen des „großen Ganzen“ zu verdeutlichen. Es ist von zentraler Bedeutung, die einzelnen Teile – Tablets, Apps, Lernziele, kognitive Handlungen, etc. –in ihrem Zusammenspiel zu betrachten. Ohne diese Vision ist jeder Einsatz von #edtech nutzlos.”

Inzwischen gibt es davon auch ein Plakat in deutsch als CC-Lizenz welches unter http://tinyurl.com/padwheelGERHD in hoher Auflösung für einen Ausdruck auf A2 heruntergeladen werden kann. Herzlichen Dank an Tobias Rademerk von Landesinstitut für Schulentwicklung in Baden-Württemberg und an Prof. Dr. Volmar Langer von der HSW-Hameln für die deutsche Übersetzung.

Unter http://tinyurl.com/padwheelGER ist eine weitere Version für den Computer mit den direkten Verlinkungen der Apps zum App-Store vorhanden.

Datenaustausch – Synology-NAS als lokaler Datei- und Medienserver – Eine lokale Cloudlösung für Schulen

synoEine Synology-NAS ist in unseren Augen ein idealer lokaler Datei- und Medienserver für kleinere Schulen oder einzelne Fachschaften wenn es nicht möglich ist, die erforderlichen Protokolle im Netz der Schule freizuschalten bzw. wenn der Schulserver zu leistungsschwach ist. Die mitgelieferte Software DSM ermöglicht es auch weniger Geübten die benötigten Dienste problemlos einzurichten.

Gegenüber einer „normalen externen Festplatte“ haben NAS-Systeme in der Regel mind. 2 Festplatten, was die Ausfallsicherheit und den Schutz vor Datenverlust erhöht.

Darüber hinaus ermöglicht die mitgelieferte Software „Time-Backup“ eine automatisierte Backup-Erstellung ähnlich wie bei TimeMachine auf einer angeschlossenen externen USB-Festplatte.

In unserer Testumgebung kommt eine Synology DS214+ zu Einsatz (Kostenpunkt ca. 500 € inklusive zwei 2-TB-Festplatten).Die DS214SE ist wohl viel günstiger aber die Lesegeschwindigkeit liegt bei der DS214+  mit 202 MB/s deutlich höher als bei der 214SE mit nur 98 MB/s). Unserer Meinung nach ist dies im Schuleinsatz ein ganz wichtiges Kriterium, da u.U. mit mehreren Endgeräten gleichzeitig auf Videodateien zugegriffen wird.

Auf der Diskstation lassen sich auch Verzeichnisse mit Zugriffsrechten so konfigurieren, dass persönliche Schüler bzw. Lehrer-Verzeichnisse und ein Tauschverzeichnis vorhanden sind.

macadr KopieWenn die NAS über ein LAN-Kabel mit einem WLAN-Router, idealerweise Airport Extreme verbunden wird, erhält man ein sofort einsatzfähiges System auf das alle iPads zugreifen können. Mit dem Airport-Dienstprogamm lässt sich im Router für die Netzwerkskarte der NAS  eine feste IP reservieren (Macadresse dazu seht auf der Rückseite). Dies ist wichtig, damit die Einstellungen auf dem iPad nur ein einziges Mal gemacht werden müssen.

Darüber hinaus lässt sich die NAS so konfigurieren, dass nicht nur ein Zugriff innerhalb des lokalen Netzes, sondern auch von außerhalb möglich ist.

Für den Dateiaustauch ist es sinnvoll das WebDAV-Protokoll einzurichten

WebDAV ist eine Erweiterung von HTTP, mit der Dateien bearbeitet und verwaltet werden können. Wenn der WebDAV-Dienst von Synology im DiskStation Manager aktiviert ist, können Programme, die WebDAV unterstützen, z. B. Windows Explorer, Mac OS Finder iOS-Apps, auf die Synology DiskStation zugreifen, so als ob es ein lokales Netzwerklaufwerk wäre. Somit ist es für Lehrkräfte möglich mit ihren herkömmlichen Windows-PC oder Mac-Rechnern auf die NAS zuzugreifen und Dateien für Schüler bereitzustellen oder abzuholen.

Beim iOS Betriebssystem haben die Apple-eigenen Apps (u.a. Pages und Keynote) eine direkte Schnittstelle für den Datenaustausch über WebDAV. Andere Apps können via Datenaustauch-Apps wie z.B. Documents oder FileBrowser eine Verbindung zu einem WebDAV-Server herstellen.

 

WebDAV auf der Synology freischalten:

  • Melden Sie sich bei DSM als Administrator an
  • Gehen Sie zu Hauptmenü > Systemsteuerung > WebDAV.
  • Aktivieren Sie die Option WebDAV aktivieren.
  • Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

 

Zugriff mit Mac:

WebDAVMac-Benutzer können sich ganz einfach mit dem Finder über WebDAV mit der DiskStation verbinden:
Im Finder klicken Sie auf „Gehe zu“> Verbindung zum Server herstellen

Geben Sie im Feld Server-Adresse die IP-Adresse der DiskStation oder den Domainnamen mit einem vorangestellten „http://“ und einem angehängten :5005 (oder der Portnummer, den Sie bei der Aktivierung des WebDAV-Dienstes angegeben haben) ein.
Beispiel: http://10.0.1.14:5005

 

Für Windows

Für Windows-Nutzer, die das WebDAV-Protokoll für den Zugriff auf Dateien auf Synology NAS-Geräten nutzen möchten, wird die Verwendung von NetDrive empfohlen, einer Anwendung für Laufwerkzuordnungen, welche für den privaten Gebrauch kostenlos ist.

So greifen Sie auf Dateien auf Ihrer DiskStation mit Windows 7 und NetDrive zu:

  1. Laden Sie NetDrive herunter, installieren und öffnen Sie es.
  2. Klicken Sie auf Neue Seite und geben Sie in folgende Felder Informationen ein (siehe unten):
    • Site-Name: Geben Sie einen Namen für die Verbindung ein.
    • Site-IP oder URL: Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihrer DiskStation ein.
    • Port: 5005
    • Servertyp: Wählen Sie im Drop-down-Menü WebDAV aus.
    • Konto: Ihren DSM-Benutzernamen.
    • Passwort: Ihr DSM-Passwort.
  3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
  4. Klicken Sie auf Verbinden.

Jetzt sollten die gemeinsamen Ordner auf Ihrer DiskStation in Windows Explorer angezeigt werden. Sie sollten auch als ein zugeordnetes Netzlaufwerk unter Start> Computer erscheinen.

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Eine Web-DVD mit ihrer strukturierten Darstellung der Inhalte (über html) kann allerdings über WebDAV im Browser nicht aufgerufen werden, da keine Dateiverknüpfungen mehr funktionieren. Dazu ist die Einrichtung des Webdienstes notwendig.

lws1

lws2

Aktivieren der Web Station aus der Synology:

  1. Gehen Sie zu Systemsteuerung > Webdienste.
  2. Markieren Sie Web Station aktivieren.
  1. Klicken Sie auf Übernehmen. Es wird dann ein gemeinsamer Ordner namens web für das Speichern der Dateien eingerichtet.

Wichtiger Hinweis:

  • Web Station verwendet die Benutzergruppe http. Die Zugangsberechtigungen zu den Webseiten ist für Gruppe http  bei den entsprechenden Ordnern und allen darin enthaltenen Dateien anzupassen. Es muss sichergestellt werden, dass die Benutzergruppe http die korrekten Berechtigungen für Lesen sowohl für den Ordner web, als auch die Unterordner besitzt.

Danach kann dann eine WebDVD direkt im Browser aufgerufen werden (in unserem Beispiel mit http://10.0.1.14/dvd/5501462_Landwirtschaft_in_Deutschland/index.html

Noch bequemer geht es wenn man in den Ordner mit den Filmen eine kleine PHP-Datei eines Open-Source-Datei-Browsers legt:

http://encode-explorer.siineiolekala.net/?lang=en

encodeDer Encode –Explorer listet alle Dateien und Unterverzeichnisse im Browser auf. Damit ist es schnell möglich z.B. eine Filmdatei oder aber auch die Start-Datei einer Web-DVD aufzurufen und abzuspielen. Das Menü ist dynamisch, dh. wenn ein neuer Film dem Verzeichnis hinzugefügt wurde, wird er automatisch mit aufgelistet.

 

Verwendet man als Browser nicht Safari sondern iCabMobile bieten sich noch mehr Möglichkeiten:

qrÜber den Aktions-Menü-Button lässt sich unter „Sonstiges“ von der aufgerufenen URL ein QR-Code erzeugen und abspeichern.

Schüler haben nun die Möglichkeit diesen QR-Code mit ihrem iPad vom Lehrer-iPad direkt oder aber vom projizierten Beamerbild abzuscannen und können so den entsprechenden Film ohne lästige Tipparbeit direkt aufrufen. Diese Methode bietet sich besonders für die Bereitstellung von Filmen für individualisierte Unterrichtsformen und die Nutzung durch Grundschüler an.

Im Test konten wir mit 10 iPads von unserer lokalen NAS verschiedene Videos gleichzeitig ohne Ruckeln abspielen!

Die URLs der Web-DVDs lassen sich aber auch über eine kleine lokale Website aufrufen. Dazu installieren Sie aus dem Paketzentrum der Synology-Software  WordPress als CMS und MariaDB als MySQL-Datenbank).

Eine so erstellte Website könnte folgendermaßen aussehen: wp

Das hierzu verwendete Template „Interface“ist responsive, d.h es passt sich an die unterschiedlichen Auflösungen von iPad und iPhone bzw. Smartphone automatisch an.

K9 Webprotection – Jugendschutzfilter

Oftmals stehen Schulleitungen dem iPadeinsatz im Unterricht sehr skeptisch gegenüber bzw. untersagen den Einsatz, weil die Internetznutzung der mobilen Endgeräte in der Regel nicht über den Jugendschutzfilter des pädagogischen Schulnetzes läuft. Ob ein solches Verbot sinnvoll ist, bleibt dahingestellt, da viele Jugendliche eine eigenes Smartphone ohne Beschränkungen in der Tasche haben und somit auch an die problematischen Inhalte gelangen. Durch Restriktionen leiten wir die Jugendlichen nicht zum verantwortlichem Umgang mit dem Internet an!

Um juristisch aber auf der sicheren Seite zu sein, kann die kostenlose App K9 Webprotection Browser sehr wertvoll sein. Es handelt sich dabei um einen Webbrowser im Safari-Stil, der Internetseiten mit pornographischem, gewaltverherrlichenden oder rassistischen Inhalten blockt. K9 kommt anstelle des standardmäßigen Safari-Browsers zu Einsatz. Damit der Safari-Browser nicht mehr genutzt werden kann, muss dieser unter Einstellungen – Allgemein – Einschränkungen gesperrt werden.

Bei unseren ersten Tests ist der Filter in den verschieden Kategorien zuverlässig angesprungen. Wir würden uns aber über Rückmeldungen und Erfahrungen userer Leser in Form von Kommentaren freuen.

Beschreibung im App Store

Zeitschrift „Lehren & Lernen“ – Heft 8/9 2013: Lernen mit Tablet-Computer

Das in einen vorherigen Blogbeitrag vorgestellte iBook „Mobiles Lernen in der Schule“ von Frank Thissen u.a. bietet einen hervorragenden Überbick über die Möglichkeiten des iPad-Einsatzens in Schulen. Allerdings haben wir festgestellt, dass v.a. Entscheidungsträger, wenn es um die Anschaffung von neuen Geräten geht, oftmals kein iPad besitzen und somit die Informationen gar nicht abrufen können.

Deshalb hier der Hinweis aus das sehr informative Heft 8/9 2013 der Zeitschrift Lehren & Lernen des Neckar-Verlags mit folgenden Beiträgen:

Forschungsbericht und Praxisbeispiele

  • Stand der Forschung
  • Individualisiertes Lernen
  • Mobiles Lernen mit offenen Materialien
  • Tablets in der Förderschule
  • Unterrichtsbeispiele aus den Bereichen Sach- und Sprachenunterricht, Musik, Chemie und Kunst
  • Wie Lehrer und Eltern gewonnen werden
  • Technische und urheberrechtliche Voraussetzungen für das Arbeiten mit Tablets

Dieses Heft ist zu kann hier zum Preis von 11 Euro bestellt werden

 

Ergänzung:

Für alle, die kein iPad zum Lesen des iBooks „Mobiles Lernen in der Schule“ von Frank Thissen u.a. haben gibt es jetzt eine Möglichkeit dieses Buch auch als kostenloses PDF herunter zu laden.

 

 

Mobiles Lernen in der Schule – ein iBook von Frank Thissen

Mitte Juli ist ein interessantes Buch mit dem Thema „Mobiles Lernen in der Schule“ im iBookstore veröffentlicht worden.

Das Buch stellt anschaulich die Möglichkeiten des Einsatzes von iPads in der Schule dar.
Im ersten Kapitel wird aufgezeigt, welche Anforderungen das 21. Jahrhundert an uns stellt und warum mobiles Lernen darin immer wichtiger wird.


Das zweite Kapitel fasst die weltweit wichtigsten Forschungsergebnisse zum Thema Lernen mit Tablets zusammen.


Im dritten Kapitel stellen 21 Lehrer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich vor, wie sie iPads im Unterricht einsetzen.


Und das vierte Kapitel gibt konkrete Hilfen zum eigenen Arbeiten mit iPads in der Schule.

Das Buch umfasst 227 Seiten, ist reich illustriert und bietet sogar ein paar eingebettete Videosequenzen.