Archiv für Reinhold

Die Berliner Mauer HD – deutsche Geschichte interaktiv erleben

Mit der kostenlosen App der Bundeszentrale für politische Bildung erleben ihre Schülerinnen und Schüler interaktiv ein trauriges aber zugleich hoch spannendes Kapitel der deutschen Geschiche.

 

Verschiedene historisch interessante Punkte auf einer Karte mit dem Mauerverlauf sind anklickbar –  man erhält dann dazu passende historische Bild- oder Tondokumente.

 

So sind z.B. auch viele Originaldokumente aus den Stasi-Archiven z.B. über Fluchtversuche verfügbar.

Ergänzt wird das Material mit dem hervorragenden 3D-Animationsfilm „Eingemauert!“ der Deutschen Welle, welcher eindrücklich das System der Grenzanlagen darstellt (während die meisten Funktionen der App auch offline funktioneren, muss für diesen Film ein Internetzugang vorhanden sein).

Wird diese App zusammen mit den entsprechenden Arbeitsaufträgen in den Unterricht mit eingebaut, werden Ihnen Ihre Schülerinnen und Schüler bestätigen, dass Geschichtsunterricht alles andere als langweiig ist.

Da diese App neben der iPadversion auch als Version für iPhone und Android-Smartphones zur Verfügung steht, ist sie auch hervorragend für den Einsatz bei einer Berlin-Studenfahrt geeignet. Individuelle Mauertouren lassen sich bereits bei der Vorbreitung der Studienfahrt erstellen. Die historische Dokumente können dann direkt vor Ort aufgerufen werden. Mit den Smartphones können dann die Schüler zugleich Fotos von der heutigen Situation zu erstellen.

kostenloser Download im AppStore

iPhone-Version

Android-Version

 

Erstellung eines 3D Modells (in iBooks integrierbar!)

Mit Hilfe dieser Anleitung können Sie mit einem geringen Zeitaufwand von ca. 15 Min aus einem beliebigen Gegenstand ein Augumented-Realty 3D-Modell für iPads erstellen. Unter Augumented-Reality versteht man eine Erweiterung der Realität durch eine weitere (digitale) Informationsebene. Hierbei wird ein sogenannter „Marker“ (in diesem Fall der Dollarschein) genutzt, um über die Kamerafunktion des iPads ein 3D-Modell in Echtzeit auf den Bildschirm zu projizieren.

Mit Hilfe dieser Anleitung können Sie beispielsweise, wie hier auf den Fotos zu sehen ist, eine digitale Version eines Herzmodell allen Gruppen mit einem iPad zur Verfügung stellen.

 

Was wird benötigt: 

–        App: Shimmer (89 Cent im  AppStore)
–        App: 123D Catch (kostenlos, AppStore
zur Benutzung aber Registrierung erforderlich)
Optional: Dropbox oder Google 3D Warehouse
Optional: Geldschein (Dollar oder Euro)

1.    Die Erstellung eines eigenen 3D Modells:

Im ersten Schritt geht es um die Erstellung eines eigenen 3D-Modells, welches später mit verschiedenen Programmen genutzt werden kann.

  1. App: 123 Catch im Appstore herunterladen und installieren (Die App ist kostenlos, benötigt aber später eine Registrierung).
  2. Die App öffnen und rechts oben einloggen (sign in), bzw. bei 123D Autodesk registrieren. Dieser Schritt ist leider notwendig, um die erstellten Dateien später herunterladen zu können. Aber die Registrierung ist ebenfalls kostenlos!
  3. Auf „New Capture“ drücken (es erscheint eine Anleitung mit Tipps für eine gute Aufnahme! Es lohnt sich diese anzuschauen!).
  4. Bilder für ein optimales Ergebnis in 3 Reihen (oben, mitte und unten) jeweils 360° um das Objekt herum aufnehmen. (Siehe Bild)
  5. Bilder hochladen (dort werden sie verarbeitet).
  6. Save Capture“ und „Submit“ anklicken.

Nun kann man nach dem Rechenprozess sein neues Modell in der App direkt anschauen.

2.    Integration des Modells in die App Shimmer für die Augumented-Reality Nutzung
Im ersten Schritt haben Sie nun ein 3D-Modell erstellt. Um nun aber auch die Augumented-Reality Funktion nutzen zu können, benötigt man nun die App „Shimmer“. Diese ist im Appstore für 89 Cent erhältlich.

Integration in Shimmer:

  • App: Shimmer im Appstore herunterladen und installieren (Kosten: 89 Cent).

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Medial unterstützte Referate an außerschulischen Lernorten – Referentenbildschirm klonen

Außerschulische Lernorte  sind für unsere Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, da durch den  direkten Bezug zum Lerngegenstand eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit bei den Schülerinnen und Schülern erzeugt werden kann.

Ein Schülerreferat z.B über das Leben der Römer mitten in den Überresten eines Römerkastells ist bestimmt viel authentischer als ein Referat im Klassenzimmer. Doch außerhalb der Schule besteht leider nicht die Möglichkeit einen Vortrag mit historischen Abbildungen oder Rekonstruktionen visuell anschaulich zu gestalten. Fotokopien durch die Reihen zu reichen erscheint auch nicht sinnvoll.

5-6 iPads reichen jedoch aus um das Dokumentationsmaterial auch für eine ganze Schulklasse am ausßerschulischen Lernort sichtbar zu machen. Wenn das Material über den Foto-Ordner oder über eine Keynote-Präsentation bereit gestellt wird, stellt man allerdings sehr schnell fest, dass die Schüler selbständig durch die Materialien blättern und meistens nicht dort sind wo der Vortragende es eingentlich erwartet.

Durch Zufall sind wir auf die App Conferene Pad gestoßen, mit der es möglich ist, eine PDF-Präsentation (andere Formate sind leider z.Z. noch nicht möglich auf die Bildschirme der anderen iPads zu klonen. D.h. eine Präsentaion muss zunächst als PDF exportiert werden um sie dann auf mehrere andere iPads zu übertragen zu können. Der Vortragendende kann dann das Weiterschalten von Seite zu Seite auf allen iPads steuern. Die Zuhörer/-schauer sehen also genau das, was der Referierende möchte. Die Übertragung und Steuerung der Bildschirme der Clients erfolgt per WiFi oder ganz wichtig für außerschulischen Lernorte sogar per Bluetooth.

Conference Pad im AppStore

Preis: 4,49 €

 

Vergleich iPads – Windows-Tablets – Android Tablets

Am 28.11.2012 fand in Essen die Fachtagung „Hands-On: Tablets für die Schulen ?!“ statt. Veranstalter war die Medienberatung NRW des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in NRW.

Dokumentation der Veranstaltung

Eingeladen waren Vertreter der unterschiedlichen Betriebssysteme iOS, Windows 8 und Android. Es sollten 5 Aufgaben aus den Bereichen

  • Bedienen – Anwenden
  • Informieren – Recherchieren
  • Kommunizieren – Kooperieren
  • Produzieren – Präsentieren
  • Analysieren – Reflektieren

praktisch vorgeführt werden. Android nahm an der Live-Demo allerdings nicht teil.

Hier die Aufgaben als PDF, die den jeweiligen Systemvertretern im Vorfeld bekanntgegeben wurden.

Die gesamte Veranstaltung wurde per Video aufgezeichnet.

Gegenüberstellung der Lösungsansätze unterschiedlicher Tabletanbieter zu schulrelevanten Workflows.

Wir kommentieren den Vergleich nicht. Bitte bilden Sie sich ihre eigene Meinung!

Eucharistie – Schüler erstellen ein eigenes iBook

In einem Blogbeitrag des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums in Köln zeigt Andre Spang auf, wie er mit seinen Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 im Fach Religion das Thema Eucharistie als iBook umgesetzt hat. Neben der fachlich inhaltlichen Seite haben die Schülerinnen und Schüler dabei jede Menge an Medienkompetenz gelernt.

Das iBook stellt eine freie Bildungsressource (OER-Open Educational Resources) dar, die unter Creative Commons Lizenz cc-by-sa 3.0 steht. Alle darin enthaltenen Texte, Bilder und Medien sind von den Schülerinnen und Schülern selbst erstellt oder stammen, so gekennzeichnet, ebenfalls aus Creative Commons Quellen. Sie können das Book frei nutzen, verändern und unter gleichen Bedingungen weitergeben. Das Buch kann über den Bolg der KAS im iBook-Format für die iPads oder aber auch im PDF-Format heruntergeladen werden.

Direktlink zum Download

In einem zweiten Blogbeitrag der KAS zeigt Andre Spang auch seinen Workflow von der Texterstellung über ein Schul-Wiki bis hin zur Umsetzung mit der iPad-App Creative Book Builder im eBook-Format bzw. mit dem leistungsfähigeren kostenlosen Programm iBooksAuthor durch eine Redaktionsgruppe auf.

Beachtenswert finden wir die Möglichkeit, dass das iBook mit dem Safari-Browser über einen Link zu einem Dropbox-Account heruntergeladen und dann sofort in iBooks auf dem iPad geöffnet werden kann. Es muss also nicht der umständliche Weg über den iBook-Store gewählt werden.

 

Urheberrechte bei den Loops in GarageBand

Wie verhält es sich mit den Urheberrechten an den Loops aus GarageBand? Darf man diese Loops für schulische Produktionen verwenden? Bei etlichen anderen Programmen dürfen enthaltende Audio-Files oder Bild-Dateien oft nur zu privaten Zwecken verwendet werden. Eine interessante Antwort erhielten wir hierzu direkt von Apple:

“ Sie dürfen die Audio Loop-Inhalte (Audio-Inhalte) von Apple und Drittanbietern, die in der Apple Software enthalten sind oder auf andere Weise gebührenfrei mitgeliefert werden, zum Erstellen eigener Originalmusikkompositionen oder Audioprojekte verwenden. Sie dürfen eigene Musikkompositionen oder Audioprojekte, die unter Verwendung der Audio-Inhalte erstellt wurden, senden und/oder vertreiben. Allerdings dürfen Audio-Loops nicht kommerziell oder in anderer Weise als eigenständige Produkte vertrieben werden, und sie dürfen nicht als Ganzes oder in Teilen als Audio-Samples, Soundeffekte oder Music Beds neu verpackt werden.“

Sie können also beruhigt sein: Sie dürfen mit GarageBand kommerzielle Musik machen, Sie dürfen nur die Loops nicht als Loops verkaufen.“

Quelle:  http://support.apple.com/kb/HT2931?viewlocale=de_DE&locale=de_DE

iFiles – Daten autauschen

Neben GoodGeader oder FileBrowser halten wir diese App als eines der wichtigsten Tools für den Datenaustausch. Die Stärken von iFiles liegen vor allem im direkten Austauch zwischen 2 iPads über Bluetooth oder WLAN ohne über einen Cloudspeicher oder ein anderes Netzlaufwerk gehen zu müssen. Gerade dieser schnelle Datenaustauch zwischen zwei Devices ist im schulischen Einsatz dann gefragt, wein kein WebDAV-Laufwerk vom Administrator eingerichtet wurde über das der Datenaustausch laufen könnte oder im Freien kein WiFi zur Verfügung steht.

Will ein Schüler z.B. eine Audio-, Bild- oder Video-Datei ganz schnell auf das Pad eines andern Schülers außerhalb der Reichweite eines WiFi-Netzes übertragen, damit dieser dann mit der Datei weiterarbeiten kann, kommt die Übertragungsmöglichkeit mittels Bluetooth in Frage. Auf diese Weise ist es auch möglich, dass die Daten der Schüler schnell auf dem iPad des Lehrers gesichert werden können.

Neben dieser Funktion des Datenaustausches direkt von iPad zu iPad via Bluetooth oder WiFi kann iFiles noch viel mehr leisten:

  • Viewer für die meisten gerbräuchlichsten Dateiformate
  • Verbindungsaufbau zu eigenen WebDAV- und FTP-Server
  • Audio-Recorder
  • Zip und Unzip-Funktion
  • und vieles andere

Seite des Entwicklers

Download im AppStore

Preis: 3,59 €

Preis:

Daten austauschen (5) – CloudFTP

Dank CloudFTP sind wir bei dem leidigen Thema des drahtlosen Datenaustausches zwischen den Schüler-iPads und einer zentralen lokalen Speichereinheit einen entscheidenden Schritt weiter gekommen.

CloudFTP ist eine akkubetriebene Box, welche als FTP-Server fungiert. Daran lassen sich USB-Speichermedien (USB-Sticks oder USB-Festplatten) anschließen. Sie baut ein adhoc-WLAN auf oder lässt sich in ein bestehendes Drahtlos-Netz integrieren, über das alle Devices auf die angeschlossene Festplatte zugreifen können.

Die Funktionalität wird sehr gut in dem Video von ROSENKRIEGER360 beschrieben:

Seit dem neuestem Updade der Apple-Apps „Pages“, „Keynote“ und „Numbers“ ist jetzt auch möglich Dateien von diesen Apps auf einem USB-Speicher abzulegen, ohne über die im Schulbereich umstrittene iCloud-Lösung gehen zu müssen.

Diese Apps bieten jetzt die Möglichkeit an, Dateien an eine andere App (in diesem Fall Goodreader) zu übergeben. Goodreader kann wiederum mit dem Cloud-FTP-Server kommunizieren und die Daten vom iPad auf den Speicher hochladen. (Zuerst in den Einstellungen / WLAN mit CloudFTP verbinden). Hier eine Anleitung. Noch einfacher ist der umgekehrte Weg, bei dem z.B.der der Lehrer den Schülern ein Arbeitsblatt auf dem FTP-Server zur Verfügung stellt. Die Schüler müssen in diesem Fall nur „cloudftp“ im Safari-Browser eingeben oder alternativ die IP des CloudFTP-Servers – beim adhoc-Netzwerk 192.168.0.1. Damit hat man Zugriff auf die Verzeichnisse des angeschossenen Speichemediums und kann die Datei im Browser öffnen bzw. es erscheint ein Auswahlmenü, bei dem man festlegen kann, mit welcher App die Datei geöffnet werden soll.

Das Schöne daran ist, dass die Funktionalität von CloudFTP nicht auf iOS-Geräte beschränkt ist. Ein Datenaustausch ist auch mit Andriod-Geräten oder Laptops möglich.

Die CloudFTP-Box gehört zukünftig zur Standardaussttung unserer iPad-Koffer! Ein eigener Test hat uns überzeugt.

CloudFTP kostet ca. 99 € und ist u.a. über amazon zu beziehen.

Die bewegte Erde – ein iBook abgestimmt auf den Bildungsplan der Gymnasien in Baden-Württemberg

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Lehrmedien“ an der Hochschule der Medien Stuttgart entstand unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Thissen das erste, auf den Bildungsplan Baden-Württemberg abgestimmte iBook.

Erstellt wurde das Lehrbuch von den Autoren Desirée Altenburg, Jonathan Renz, Samuel Koch und Anna Zolotereva in Zusammenarbeit mit Michael Hoch vom Marta-Schanzenbach-Gymnasium in Gengenbach. Es deckt folgende Themenbereiche der Klasse 10 Geographie an Gymnasien ab:

  • Der Aufbau der Erde (Schalenbau)
  • Alfred Wegener und seine Theorien
  • Die Platten und Plattengrenzen
  • Der Wilson-Zyklus
  • Erdbeben

Das iBook enthält viele multimediale Elemente und Übungen. Es soll als Beispiel stehen, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen könnte. Erstellt wurde es mit der kostenlosen Software iBooks Author. Diese ermöglicht ohne großes Vorwissen eBooks zu produzieren – ein ideales Werkzeug auch zur Dokumentation von Seminararbeiten von Schülern in der gymnasialen Oberstufe!

Buch kostenlos im iBook-Store downloaden

Zur Ansicht muss es auf ein iPad geladen werden.

 

Daten austauschen (4) – DiskAid

 

DiskAid (für Windows oder für Mac) bietet die Möglichkeit Dateien aller Art vom iPad via USB-Kabel auf einen PC oder Mac oder umgekehrt zu transferieren. Bildungseinrichtungen erhalten nach Registrierung einen kostenlosen Lizenschlüssel zur Freischaltung der Vollversion des Programms.

Mit DiskAid hat man die Möglichkeit auf die Datenvereichnisse aller!!! Apps ohne Jailbbreak zuzugreifen. Beachtet man folgende  Anleitung funktioniert der Datenaustausch mit einem Windows-Rechner auch ohne installiertem iTunes (iTunes wird von manchen Netzadministratoren in den Schulen nicht gerne installiert) indem man die iPad-Treiber „Apple Mobile Device Support“ manuell installiert. Weiterlesen