Archiv für Hardware

Portabler Tablet-Halter

Als mobile Alternative zum kürzlich hier besprochenen Belkin Tablet Stage ist nun auch der Belkin Portable Tablet Stage auf dem Markt.
Dieser ist bei einigen Händlern im Sortiment, ich habe ihn für 99 € im AppleStore bestellt und gleich getestet. Das iPad kann in allen Lagen darauf gelegt werden, sowohl als Dokumetenkamera als auch als Schreibpult macht das Ding eine gute Figur.

Insgesamt wirkt der Ständer sehr stabil und ist vor allem sehr mobil!
Zusammen mit der kostenlosen App von Belkin( Stage: Interactive Whiteboard and Document Camera), die es auch für 4,99 als PRO-Version (mit zusätzlichen Funktionen) gibt, scheint mir das für den Einsatz in der Schule, ob stationär oder aus der Ledertasche, sehr gut geeignet zu sein.

Einziger Wermutstropfen: Die Höhe ist nicht verstellbar und mit iPadAir passt eine DinA4-Seite nicht ganz in das Sichtfeld der Kamera.

Dazu könnte ich mir bei Bedarf noch eine LED-Lampe für um die 10 Euro vorstellen. Gibts auch beim Online-Händler…

Wärmebildkamera für iPad und iPhone

Ein Physikkollege hat uns auf eine neue Visualisierungsmöglichkeit der Wärmeabstrahlung mit Hilfe des iPads  hingewiesen:

Flir_oneFLIR ONE,
eine Wärmebildkamera, die in die Lightning-Buchse gesteckt wird und mit der gleichnamigen kostenlosen App betrieben wird.
(Kosten knapp 300 €)
Die Flir ONE funktioniert mit iPad und iPhone mit aktueller Lightning-Buchse und nutzt das Display zur Bildanzeige.

Die Kamera beeindruckt durch ihre hohe Auflösung, ihre Geschwindigkeit (Videos sind möglich) und durch eine zweite Kamera, mit der ein Livebild über das Wärmebild gelegt wird.

In der Physik sind alle Vorgänge von Energieumwandlung immer verbunden mit der Abgabe von Wärme. Diese Verluste lassen sich aber in den seltensten Fällen wirklich anschaulich zeigen.
Die beiden Bilder zeigen eine elektrische Schaltung aus LED mit Vorwiderstand, betrieben mit einem 5V-Regler.

waermebild

Bislang haben Wärmebildkameras mit entsprechender Leistung einige tausend Euro gekostet.

Auch wir konnten inzwischen die Kamera testen und sind begeistert!  Ab Anfang April können Schulen im Landkreis Reutlingen die FLIR ONE am Kreismedienzentrum Reutlingen ausleihen.

IPad Hüllen für die Grundschule

Für den Einsatz in der Grundschule sollten zum Schutz der Geräte Hüllen eingesetzt werden, die stabil, weich und nicht zu schwer sind. Wir haben drei verschiedene Hüllen im Praxiseinsatz in der Gundschule getestet:

1. Das CaseBot Kiddie light von Fintie ohne Handgriff:

ipad_huelle_fest_rot

Die Hülle ist aus stabilem EVA Schaum und die Geräte sitzen fest in der Hülle. Vom Gewicht her ist es recht leicht und liegt gut in kleinen Kinderhänden. Öffnungen für Tastensteuerung, Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sind vorhanden. Mehre Tests zeigten, dass die iPads auch einen Sturz  auf den Boden aus ca. 1 m Höhe ohne Schaden überstehen (vorausgesetzt sie fallen mit dem Display nicht auf einen scharfkantigen Gegenstand).

Diese Hülle passt optimal in den PARAPROJECT-Koffer(für Kids-cover ohne Fachtrennungen) von PARAT, da die Lightningbuchsen zum Laden von oben zugänglich bleiben.

Preis z.B. für das iPad Air1 beträgt bei einem großen Online-Warenhaus ca. 15 €.

 

2. Das CaseBot Kiddie von Fintie mit Handgriff:

ipad_huelle_henkel_blau

Die Hülle bietet zusätzlich einen Handgriff, mit dem das Gerät wie eine Handtasche bequem getragen werden kann. Dadurch eignet sich die Hülle gut für den Einsatz bei Exkursionen oder Ausflügen. Wenn das iPad auf dem Tisch stehen soll, kann man den Handgriff nach unten und hinten umklappen und das Gerät steht aufrecht auf dem Tisch. Der Griff ist fest mit der Hülle verbunden und kann nicht abgenommen werden. Durch das zusätzliche Material ist die Hülle mit fast 300 g allerdings etwas schwerer als ohne Handgriff. Die Fintie Hüllen kosten zwischen 15 und 20 Euro.

3. Das Slick Grip von Vibe

ipad_huelle_weich_rot

Diese Hülle ist sehr viel weicher und flexibler vom Material her, dadurch liegt es angenehm in der Hand. Allerdings sitzen die Geräte nicht so fest in der Hülle wenn man beispielsweise Hülle und Gerät nur an einer Ecke in der Hand hält. Die Hülle für das iPad mini wiegt knapp 160 g und kostet ca 25 Euro.

 

Lehrerfortbildungsserver: Tablets im Unterricht

In der „Medienwerkstatt“ des Lehrerfortbildungsservers BW steht Lehrerinnen und Lehrern nun die Online-Fortbildungsreihe Tablets im Unterricht zur Verfügung.

Interessierte können sich hier sowohl zur Arbeit mit iOS- als auch mit Android-Geräten informieren. Detailliert werden hier folgende Themen erklärt: Grundfunktionen, Sicherheit, Recherchieren, Dokumentation, Dateimanagement, Kreatives Arbeiten, E-Books erstellen und Präsentieren.

Außerdem steht eine kurze Online-Präsentation zum Download bereit, die ganz allgemein in das Thema „Tablets im Unterricht“ einführt.

In Arbeit sind die Themen „Pädagogische Aspekte“ und „Verwaltung der Geräte“.

 

 

Datenaustausch: iUSBport 2

Vor einiger Zeit berichteten wir über CloudFTP, eine akkubetriebene Box, die als FTP-Server fungiert (Anleitung). Daran lassen sich USB-Speichermedien (USB-Sticks oder USB-Festplatten) anschließen und somit Daten von Schüler i Pads austauschen oder sichern.

Der neue HyperDrive iUSBport 2 ist die aktualisierte Version der CloudFTP. Als Verbesserung zur älteren Version hat die neue Version nun 2 USB Anschlüsse, was das Kopieren von Daten einfacher macht. Zusätzlich dazu können nun auch MicroSD Karten angeschlossen werden. HD Streaming ist mit bis zu 6 Geräten möglich.

Eine ausführliche Beschreibung und Gegenüberstellung finden Sie hier.

 

Alternative zur Dokumentenkamera: Belkin Tablet Stage

Dass die Zeit des Overheadprojektors mit teuren Folien und Stiften im modernen Klassenzimmer vorbei ist, ist kein Geheimnis. Mit Dokumentenkameras, den sogenannten Visualizern, und einem Beamer können nicht nur die Inhalte von Folien und Vordrucken, sondern auch Bücher, Hausaufgabenhefte und Objekte direkt in der Klasse gezeigt, bearbeitet und als Screenshot gespeichert werden.

Zu den teuren Dokumentenkameras gibt es jedoch eine Alternative, die wesentlich mehr Funktionen bietet als die Dokumentenkamera und im Anschaffungspreis sogar günstiger ist:

Das „Belkin Tablet Stage“ ist eine stabile Halterung, in die Tablets oder Smartphones eingespannt werden können, die dann mit einem Beamer zusammen eine Dokumentenkamera ersetzen.

Wir haben das Ganze mit dem iPad getestet und finden, es ist eine gute, flexible und preislich attraktive Alternative.

Mit dem iPad braucht man:

iPad mit Kamera (alle Versionen ab iPad2)

die kostenlose App „Boardcam“ (Dokumentenkamera und Whiteboardfunktion)

Apple TV zur kabellosen Übertragung vom iPad auf den Beamer

Beamer (am besten HDMI Beamer)

 

Hier ein Vergleich der Anschaffungskosten (Dokumentenkamera oder Belkin Tablet Stage):

Eine gute Dokumentenkamera, z. B. Elmo L12 i kostet ca 650 Euro.

Alternativ dazu kostet das Belkin Tablet Stage ca 160 Euro. Selbst wenn dazu noch ein neues iPad angeschafft wird, z. B. das iPad Air 2, das mit 16 GB für ca 370 Euro zu haben ist, sowie eine Apple TV zur drahtlosen Übertragung auf dem Beamer an (ca 75 Euro), liegt man mit 605 Euro immer noch unter dem Preis der Dokumentenkamera, hat jedoch mit dem iPad wesentlich mehr Funktionen.

Die Halterung kann mit jedem Tablet und jedem Smartphone mit Kamera verwendet werden.

Schulen im Landkreis Reutlingen können die Halterung  am Kreismedienzentrum Reutlingen begutachten und testen.

Datenaustausch – Synology-NAS als lokaler Datei- und Medienserver – Eine lokale Cloudlösung für Schulen

synoEine Synology-NAS ist in unseren Augen ein idealer lokaler Datei- und Medienserver für kleinere Schulen oder einzelne Fachschaften wenn es nicht möglich ist, die erforderlichen Protokolle im Netz der Schule freizuschalten bzw. wenn der Schulserver zu leistungsschwach ist. Die mitgelieferte Software DSM ermöglicht es auch weniger Geübten die benötigten Dienste problemlos einzurichten.

Gegenüber einer „normalen externen Festplatte“ haben NAS-Systeme in der Regel mind. 2 Festplatten, was die Ausfallsicherheit und den Schutz vor Datenverlust erhöht.

Darüber hinaus ermöglicht die mitgelieferte Software „Time-Backup“ eine automatisierte Backup-Erstellung ähnlich wie bei TimeMachine auf einer angeschlossenen externen USB-Festplatte.

In unserer Testumgebung kommt eine Synology DS214+ zu Einsatz (Kostenpunkt ca. 500 € inklusive zwei 2-TB-Festplatten).Die DS214SE ist wohl viel günstiger aber die Lesegeschwindigkeit liegt bei der DS214+  mit 202 MB/s deutlich höher als bei der 214SE mit nur 98 MB/s). Unserer Meinung nach ist dies im Schuleinsatz ein ganz wichtiges Kriterium, da u.U. mit mehreren Endgeräten gleichzeitig auf Videodateien zugegriffen wird.

Auf der Diskstation lassen sich auch Verzeichnisse mit Zugriffsrechten so konfigurieren, dass persönliche Schüler bzw. Lehrer-Verzeichnisse und ein Tauschverzeichnis vorhanden sind.

macadr KopieWenn die NAS über ein LAN-Kabel mit einem WLAN-Router, idealerweise Airport Extreme verbunden wird, erhält man ein sofort einsatzfähiges System auf das alle iPads zugreifen können. Mit dem Airport-Dienstprogamm lässt sich im Router für die Netzwerkskarte der NAS  eine feste IP reservieren (Macadresse dazu seht auf der Rückseite). Dies ist wichtig, damit die Einstellungen auf dem iPad nur ein einziges Mal gemacht werden müssen.

Darüber hinaus lässt sich die NAS so konfigurieren, dass nicht nur ein Zugriff innerhalb des lokalen Netzes, sondern auch von außerhalb möglich ist.

Für den Dateiaustauch ist es sinnvoll das WebDAV-Protokoll einzurichten

WebDAV ist eine Erweiterung von HTTP, mit der Dateien bearbeitet und verwaltet werden können. Wenn der WebDAV-Dienst von Synology im DiskStation Manager aktiviert ist, können Programme, die WebDAV unterstützen, z. B. Windows Explorer, Mac OS Finder iOS-Apps, auf die Synology DiskStation zugreifen, so als ob es ein lokales Netzwerklaufwerk wäre. Somit ist es für Lehrkräfte möglich mit ihren herkömmlichen Windows-PC oder Mac-Rechnern auf die NAS zuzugreifen und Dateien für Schüler bereitzustellen oder abzuholen.

Beim iOS Betriebssystem haben die Apple-eigenen Apps (u.a. Pages und Keynote) eine direkte Schnittstelle für den Datenaustausch über WebDAV. Andere Apps können via Datenaustauch-Apps wie z.B. Documents oder FileBrowser eine Verbindung zu einem WebDAV-Server herstellen.

 

WebDAV auf der Synology freischalten:

  • Melden Sie sich bei DSM als Administrator an
  • Gehen Sie zu Hauptmenü > Systemsteuerung > WebDAV.
  • Aktivieren Sie die Option WebDAV aktivieren.
  • Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

 

Zugriff mit Mac:

WebDAVMac-Benutzer können sich ganz einfach mit dem Finder über WebDAV mit der DiskStation verbinden:
Im Finder klicken Sie auf „Gehe zu“> Verbindung zum Server herstellen

Geben Sie im Feld Server-Adresse die IP-Adresse der DiskStation oder den Domainnamen mit einem vorangestellten „http://“ und einem angehängten :5005 (oder der Portnummer, den Sie bei der Aktivierung des WebDAV-Dienstes angegeben haben) ein.
Beispiel: http://10.0.1.14:5005

 

Für Windows

Für Windows-Nutzer, die das WebDAV-Protokoll für den Zugriff auf Dateien auf Synology NAS-Geräten nutzen möchten, wird die Verwendung von NetDrive empfohlen, einer Anwendung für Laufwerkzuordnungen, welche für den privaten Gebrauch kostenlos ist.

So greifen Sie auf Dateien auf Ihrer DiskStation mit Windows 7 und NetDrive zu:

  1. Laden Sie NetDrive herunter, installieren und öffnen Sie es.
  2. Klicken Sie auf Neue Seite und geben Sie in folgende Felder Informationen ein (siehe unten):
    • Site-Name: Geben Sie einen Namen für die Verbindung ein.
    • Site-IP oder URL: Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihrer DiskStation ein.
    • Port: 5005
    • Servertyp: Wählen Sie im Drop-down-Menü WebDAV aus.
    • Konto: Ihren DSM-Benutzernamen.
    • Passwort: Ihr DSM-Passwort.
  3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
  4. Klicken Sie auf Verbinden.

Jetzt sollten die gemeinsamen Ordner auf Ihrer DiskStation in Windows Explorer angezeigt werden. Sie sollten auch als ein zugeordnetes Netzlaufwerk unter Start> Computer erscheinen.

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Eine Web-DVD mit ihrer strukturierten Darstellung der Inhalte (über html) kann allerdings über WebDAV im Browser nicht aufgerufen werden, da keine Dateiverknüpfungen mehr funktionieren. Dazu ist die Einrichtung des Webdienstes notwendig.

lws1

lws2

Aktivieren der Web Station aus der Synology:

  1. Gehen Sie zu Systemsteuerung > Webdienste.
  2. Markieren Sie Web Station aktivieren.
  1. Klicken Sie auf Übernehmen. Es wird dann ein gemeinsamer Ordner namens web für das Speichern der Dateien eingerichtet.

Wichtiger Hinweis:

  • Web Station verwendet die Benutzergruppe http. Die Zugangsberechtigungen zu den Webseiten ist für Gruppe http  bei den entsprechenden Ordnern und allen darin enthaltenen Dateien anzupassen. Es muss sichergestellt werden, dass die Benutzergruppe http die korrekten Berechtigungen für Lesen sowohl für den Ordner web, als auch die Unterordner besitzt.

Danach kann dann eine WebDVD direkt im Browser aufgerufen werden (in unserem Beispiel mit http://10.0.1.14/dvd/5501462_Landwirtschaft_in_Deutschland/index.html

Noch bequemer geht es wenn man in den Ordner mit den Filmen eine kleine PHP-Datei eines Open-Source-Datei-Browsers legt:

http://encode-explorer.siineiolekala.net/?lang=en

encodeDer Encode –Explorer listet alle Dateien und Unterverzeichnisse im Browser auf. Damit ist es schnell möglich z.B. eine Filmdatei oder aber auch die Start-Datei einer Web-DVD aufzurufen und abzuspielen. Das Menü ist dynamisch, dh. wenn ein neuer Film dem Verzeichnis hinzugefügt wurde, wird er automatisch mit aufgelistet.

 

Verwendet man als Browser nicht Safari sondern iCabMobile bieten sich noch mehr Möglichkeiten:

qrÜber den Aktions-Menü-Button lässt sich unter „Sonstiges“ von der aufgerufenen URL ein QR-Code erzeugen und abspeichern.

Schüler haben nun die Möglichkeit diesen QR-Code mit ihrem iPad vom Lehrer-iPad direkt oder aber vom projizierten Beamerbild abzuscannen und können so den entsprechenden Film ohne lästige Tipparbeit direkt aufrufen. Diese Methode bietet sich besonders für die Bereitstellung von Filmen für individualisierte Unterrichtsformen und die Nutzung durch Grundschüler an.

Im Test konten wir mit 10 iPads von unserer lokalen NAS verschiedene Videos gleichzeitig ohne Ruckeln abspielen!

Die URLs der Web-DVDs lassen sich aber auch über eine kleine lokale Website aufrufen. Dazu installieren Sie aus dem Paketzentrum der Synology-Software  WordPress als CMS und MariaDB als MySQL-Datenbank).

Eine so erstellte Website könnte folgendermaßen aussehen: wp

Das hierzu verwendete Template „Interface“ist responsive, d.h es passt sich an die unterschiedlichen Auflösungen von iPad und iPhone bzw. Smartphone automatisch an.

Externes Mikrofon: Zoom iQ5

Interviews, Bandproben, Videoclips, Abschlussfeieren… Wenn es wichtig ist, dass die Tonaufnahmen mit dem iPad von guter Qualität sind, kann ein externes Mikrofon gute Dienste leisten. Das Zoom iQ5 ist ein Stereomikrofon mit rotierbarem Kugelkorb, bei dem der Aufnahmewinkel zwischen 90° und 120° verstellt werden kann.

Es wird per „Lightning“-Anschluss mit dem Tablet verbunden und benötigt iOS 6.0 oder eine neuere Version des Betriebssystems.

Das Mikro ist mit Lautstärkeregler, Kopfhörerausgang (Miniklinke mit 3,5 mm) und einem Drei-Wege-Schalter zur automatische Pegelverstärkung bzw. zum Limiting bei Bedarf ausgestattet.

Die kostenlos erhältliche App Zoom Handy Recorder macht aus dem iPad in Kombination mit dem Mikro ein (fast) professionelles Aufnahmegerät. Unserer Meinung nach liefert es gute Aufnahmeergebnisse für den Einsatz in der Schule, allerdings ist es recht filigran gebaut und auch der Aufsteck-Lightning Anschluss direkt am Tablet erfordern einen vorsichtigen Umgang bei der Aufnahme.

Für rund 100 € ist das Zoom iQ5 zu haben.

„Tablets in der Schule“ ein Erfahrungsbericht aus Bremerhaven

BremerhavenIn Kooperation des Medienzentrums Bremerhaven und der Abendschule entstand 2010 die Idee eines „fliegenden Computerraumes“ um den medialen Bedarf der Abenschule flexibel zu decken. Seitens des Medienzentrums bot diese Zusammenarbeit die Möglichkeit iPads als neue Werkzeuge im Unterricht auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht aus Bremerhaven.

Die erfahrenen Kollegen Norbert Arnold und Andreas Froberg haben uns diesen tollen Bericht zur Verfügung gestellt.
Vielen herzlichen Dank dafür nach Bremerhaven.

 

Das iPad als interaktiver Whiteboardersatz

Nach Doceri habe ich noch eine weitere App entdeckt, mit dem man das iPad sehr gut in ein interaktives Whiteboard verwandeln kann: Dieses Programm heißt Goodnotes  und ist eigentlich eine Notiz-App, mit der man handschriftlich zeichnen, schreiben und malen kann. Neben den verschiedensten Werkzeugen wie Formenerkennung, verschiedenen Strichstärken und Farben ist das besondere, dass man den Bildschirm, auf dem man arbeitet, komplett von dem, was die Schüler sehen, trennen kann. Der Lehrer definiert so einen Ausschnitt für die Schüler, kann aber beliebig weit in einen Bereich zoomen, um sehr exakt mit dem Stift arbeiten zu können.

Weitere schöne Funktionen sind:

  • Dropbox Synchronisation
  • Handballenschutz
  • PDF-Export
  • viele schöne Vorlagen (liniert, kariert und eigene)
  • direkte Kamera-Integration, um beispielsweise Arbeitsblätter abzufotografieren

Die App kann man kostenlos testen, ist dann aber auf einen 2 Dokumente beschränkt. In der Bezahlversion für ca. 4 Euro kann man beliebig viele Dokumente undUnterordner erstellen.

Als passenden Stift empfehle ich den Jotpro V2 Stift. Dieser hat die Besonderheit, dass man nicht mit einer dicken, schwarzen Gummikappe schreiben muss, wie bei anderen kapazitiven Stiften, sondern durch eine durchsichtige kleine Scheibe genau sehen kann, wo man gerade schreibt. Das erleichtert exaktes Zeichnen und Schreiben ungemein. Man sollte sich die kleinen, durchsichtigen Kunststoffscheiben als Zubehör auf Vorrat kaufen, da diese sich doch leicht lösen können und leicht verloren gehen.

Der Stift kostet knapp 30 Euro und eignet sich wirklich hervorragend zum Schreiben.

Herzlichen Dank an Jürgen Dorsch für den Beitrag!
Herr Dorsch stellt auf der Website  www.schule-apps.de eine Online-Datenbank mit Bildungsapps bereit.