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i-FlashDrive HD – USB-Stick für iPad und iPhone!

Immer wieder werden in iPad-Workshops die fehlenden USB-Anschlüsse bemängelt, die einen zuverlässigen Datenaustausch auch mit MACs und PCs ermöglichen. Denn im schulischen Umfeld ist oft kein WLAN verfügbar. Die Nutzung von Cloud-Diensten ist ohnehin rechtlich umstritten, iTunes fällt bei über Configurator betreuten Geräten ebenfalls aus. Es bleibt noch ein Ad-Hoc-WLAN per CloudFTP (siehe Beitrag von Thomas Höhling) in Verbindung mit einem Dateiverwaltungprogramm wie GoodReader oder iFiles. Oder eben iFlash-Drive. Weiterlesen

Daten austauschen (5) – CloudFTP

Dank CloudFTP sind wir bei dem leidigen Thema des drahtlosen Datenaustausches zwischen den Schüler-iPads und einer zentralen lokalen Speichereinheit einen entscheidenden Schritt weiter gekommen.

CloudFTP ist eine akkubetriebene Box, welche als FTP-Server fungiert. Daran lassen sich USB-Speichermedien (USB-Sticks oder USB-Festplatten) anschließen. Sie baut ein adhoc-WLAN auf oder lässt sich in ein bestehendes Drahtlos-Netz integrieren, über das alle Devices auf die angeschlossene Festplatte zugreifen können.

Die Funktionalität wird sehr gut in dem Video von ROSENKRIEGER360 beschrieben:

Seit dem neuestem Updade der Apple-Apps „Pages“, „Keynote“ und „Numbers“ ist jetzt auch möglich Dateien von diesen Apps auf einem USB-Speicher abzulegen, ohne über die im Schulbereich umstrittene iCloud-Lösung gehen zu müssen.

Diese Apps bieten jetzt die Möglichkeit an, Dateien an eine andere App (in diesem Fall Goodreader) zu übergeben. Goodreader kann wiederum mit dem Cloud-FTP-Server kommunizieren und die Daten vom iPad auf den Speicher hochladen. (Zuerst in den Einstellungen / WLAN mit CloudFTP verbinden). Hier eine Anleitung. Noch einfacher ist der umgekehrte Weg, bei dem z.B.der der Lehrer den Schülern ein Arbeitsblatt auf dem FTP-Server zur Verfügung stellt. Die Schüler müssen in diesem Fall nur „cloudftp“ im Safari-Browser eingeben oder alternativ die IP des CloudFTP-Servers – beim adhoc-Netzwerk 192.168.0.1. Damit hat man Zugriff auf die Verzeichnisse des angeschossenen Speichemediums und kann die Datei im Browser öffnen bzw. es erscheint ein Auswahlmenü, bei dem man festlegen kann, mit welcher App die Datei geöffnet werden soll.

Das Schöne daran ist, dass die Funktionalität von CloudFTP nicht auf iOS-Geräte beschränkt ist. Ein Datenaustausch ist auch mit Andriod-Geräten oder Laptops möglich.

Die CloudFTP-Box gehört zukünftig zur Standardaussttung unserer iPad-Koffer! Ein eigener Test hat uns überzeugt.

CloudFTP kostet ca. 99 € und ist u.a. über amazon zu beziehen.

Das iPad als interaktives Whiteboard im Unterricht

Kann das iPad in Verbindung mit einem Beamer oder einem Großbildschirm als interaktives Whiteboard dienen? Wir haben die kostenlose Software doceri getestet. Diese Software erlaubt es, ähnlich wie bei interaktiven Whiteboards (z.B. SMART, Promethean, Hitachi usw) mit einem Stift auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm zu schreiben und zu zeichnen.

Für die drahtlose Übetragung des Bildes vom iPad zum Beamer / Großmonitor werden folgende Geräte benötigt:

  • iPad ab Version 2 (ab ca. 380 Euro) wir empfehlen iPad 3 wegen der besseren Kamera (ab 500 Euro)
  • Beamer oder Großmonitor mit HDMI-Anschluss
  • Apple TV Box (ca. 100 Euro)
  • Wlan muss im Raum verfügbar sein
  • die App doceri (kostenlos im Appstore)
  • kapazitiver Stift (Stylus) am besten mit Zusatzfunktionen Originalstift für die Software

Es können typische Tafelhintergründe verwendet werden, verschiedene Stifte, Linien und Formen, jeweils mit auswählbaren Farben, Linienarten, Radiergummie usw.

Mit der eingebauten Kamera kann man direkt Fotos in seine Tafelbilder einfügen. Tafelaufschriebe werden gespeichert und wie eine Art Video gespeichert, in einer Zeitleiste lässt sich die Entwicklung des Aufschriebes punktgenau zurückverfolgen und wie in einem Film an jede beliebige Stelle spulen. Die Tafelaufschriebe können auch wie Videotutorials gespeichert werden und z.B. an Schüler als Video oder als PDF verschickt werden.

Vorteile gegenüber einem echten, großen whiteboard:

  • Die Kalibrierung des boards fällt weg.
  • der Lehrer kann immer in Blickrichtung zu den  Schülern arbeiten und muss ihnen beim Schreiben nicht den Rücken zuwenden.
  • keine Schattenwurf, man kann an einer beliebigen Stelle im Raum stehen
  • es muss nicht der Schüler zum Board kommen, das Board (iPad) kann dem Schüler gegeben werden, um z.B. seinen Hefteintrag / Tafelanschrieb am Beamer zu zeigen.
  • viel geringere Kosten
  • kein langwieriges Hochfahren eines Computers notwendig
  • keine umständliche Verkabelung nötig
  • gemeinsam mit der Desktop-Version von Doceri können sämtliche Inhalte eines normalen Computers am iPad dargestellt und gesteuert werden (kostenpflichtige Version)

Nachteile gegenüber einem echten, großen Whiteboard

  • weniger Schreibfläche pro Seite als bei einem großen board, es können aber beliebig viele Seiten erstellt werden.
  • kein direkter Zugriff vom iPad auf das Schulnetz, nur über die kostenpflichtige Desktop Version

Fazit:

Wir finden die Möglichkeit faszinierend, einen großen Teil der Funktionen und Möglichkeiten eines interaktiven Whiteboards auf so günstige und einfache Weise realisieren zu können. Besonders gefallen hat uns, dass man mit dem iPad und dem Stift in der Hand den Schülern immer zugewandt sein kann. Die Möglichkeiten sind für die meisten Tafelanschriebe völlig ausreichend, das System ist sehr schnell im Unterricht einsetzbar, ein langwieriges Hochfahren des PCs, Benutzeranmeldung, ggf. Kalibrierung usw. fällt weg, das spart viel Zeit und Nerven im Untericht.

Herzlichen Dank an Herrn Jürgen Dorsch für den Beitrag!
Herr Dorsch stellt auf der Website  www.schule-apps.de eine Online-Datenbank mit Bildungsapps bereit.

iPad-Halterung für (Trick-)Film, Audioaufnahmen usw.

Als Ergänzung zur Trickfilm-Anleitung von Thomas Höhling (Danke!) hier noch eine wesentliche Erleichterung, auf die Christian König vom KMZ Künzelsau mich hingewiesen hat:

Die Halterung, die von K&M in Wertheim hergestellt und für iPad 1 und 2 erhältlich ist, wird einfach auf ein Mikrofonstativ geschraubt. Damit ist das iPad frei justierbar, kann sowohl für die bekannten Vogelperspektiven als auch für andere Zwecke eingesetzt werden.

 

Je nach Stativ und Befestigung wird das iPad ziemlich wackelfrei gehalten, was ja bei StopMotion Remote ohnehin kein Problem ist…

Das Ding ist getestet, für gut befunden und bei uns (KMZ Tauberbischofsheim) ab sofort im Verleih.

Erhältlich z.B. auch bei Thomann: http://www.thomann.de/de/km_19712_ipad_halterung.htm

Apple Configurator

Endlich – darauf haben die Schulen gewartet! Apple hat hat das neue Configuration-Utility für die iPads freigeschaltet. Mit diesem Werkzeug lassen sich auch größere Stückzahlen von iPads bequem einrichten, betreuen und zuordnen. Zum Beispiel lassen sich individuelle Schülerprofile einrichten und verwalten.

Das Tool ist kostenlos, läuft unter Mac OS X und setzt iTunes 10.6 zwingend voraus.

Eine ausführliche Beschreibung der Funktionalität ist im  App-Store zu finden. Eine sehr gute Beschreibung ist auch auf den Seite von heise online abrufbar.

Bitte beachten Sie den Hinweis im diesem Beitrag.

WLAN in der Schule

Krish Dulal, Lizenz:CC-BY-SA-3.0

Internetzugang mit iPads setzt zwingend einen WLAN-Zugang voraus. Aber auch etliche schulisch relevante Apps benötigen Internetzugang.

WLAN im Schulgeäude ist für viele immer noch ein Reizwort. Mit der Zunahme der Tablets wird dieses Thema aber immer wichtiger. Unsere Vorschlag soll eine kostengünstige Möglichkeit für einen temporären WLAN-Zugang aufzeigen (ohne permanente Strahlenbelastung, was  von den Kritikern immer wieder angeführt wird).

Bei unserer mobilen Kofferlösung mit 8 iPads (separater Blog-Beitrag folgt) wird auch ein kleiner WLAN-Router mit enthalten sein. Dieser wird dann mit dem im Klassenzimmer hoffentlich vorhandenen LAN-Anschluss verbunden. Bei den meisten Netzwerkslösungen in Schulen muss zuvor allerdings einmalig die MAC-Adresse des Routers in die Liste der zugelassenen Geräte eingetragen werden. Die iPads wurden so konfiguriert, dass sie sich automatisch mit diesem verschlüsselten WLAN verbinden. Das Passwort für den WLAN-Zugang liegt somit nicht offen und kann von Schülern auch nicht für andere Zwecke missbraucht werden.

Nach der Unterrichtsstunde werden die Pads wieder eingesammelt, der Router vom Netz getrennt und zurück in den Koffer gelegt. Die mobile iPad-Kofferlösung steht wieder für den Einsatz in einem anderen Klassenzimmer bereit.

Übrigens: Wenn wir nicht über WLAN-Lösungen in Schulen nachdenken werden wir von kreativen Schülern überholt: Bei uns z.B. haben Schüler während eines Unterrichts mit iPad-Einsatz (ohne WLAN in der Schule!) innerhalb einer Minute über die Privat-Hotspot-Funktion ihrer Smartphones einen Internetzugang auf den Pads hergestellt (was so natürlich nicht der Schulordnung entsprach).

 

Eingabestifte für das iPad

Wer auf dem iPad viele handschriftliche Notizen macht, wird sich früher oder später für den Einsatz eines Eingabestiftes entscheiden, da persönliche Notizen damit einfacher und akurater eingegeben werden können als mit dem Finger.

Der Eingabestift AluPen hat nun einen Nachfolger bekommen, den AluPen Pro. Er ist insgesamt schlanker geworden. Auf der einen Seite hat er die bewährte Gummispitze, auf der anderen findet sich nun ein Kugelschreiber. So lässt sich eine Idee auf dem Tablet verfassen und gleich die dazugehörige Notiz auf Papier schreiben – alles mit einem einzigen Stift.

Derzeit wird der AluPen Pro bei  Amazon für 39.90 € angeboten.

Sehr gute Erfahrungen haben wir auch mit dem Touch Pen (Art.: 3844650) von Cancom gemacht. Auch er vereint den Kugelschreiber mit einem Eingabestift zur komfortablen Bedienung von Touchscreens. Sie erhalten ihn in Verbindung mit dem CANCOM Accessory Kit oder einzeln zum Preis von 9 €.  Link

Mit der Apple-TV Box den Bildschirm des iPads drahtlos an einen Beamer übertragen

Diese kleine Box (Preis ca. 119 €) macht genau das, was sie soll. Die gesamte Bildschirmdarstellung des iPad2 lässt sich drahtlos an einen Beamer übertragen. Es ist somit möglich, sich frei im Klassenzimmer zu bewegen und und alle Inhalte des iPads zu präsentieren.

Wenn mehrere iPads im Einsatz sind kann sogar zwischen den einzelnen Devices hin und her gewechselt werden. Somit ist es nicht nur möglich, dass der Lehrer seinen Bildschirm präsentiert, sondern auch Schüler können direkt von ihrem Platz aus ihre Ergebnisse vorstellen. Auf unserer letzten Fortbildungsveranstaltung hat dies alles problemlos funktioniert!

Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • WLAN muss vorhanden sein
  • ber Beamer muss einen HDMI-Anschluss besitzen

Und so geht es:

  • Stromversorgung der Box herstellen
  • Box mit einem HDMI-Kabel mit dem Beamer verbinden
  • ca. 1 Minute warten, bis sich die Box initialisiert hat
  • danach das WLAN-Netz über die Fernbedienung der Box auswählen und WLAN-Passwort eintragen (muss nur einmalig gemacht werden)
  • am iPad zwei mal auf den Home-Button klicken
  • auf der unteren Leiste von links nach rechts streichen bis folgender Bereich sichtbar wird:

 

 

 

 

  • auf das markierte Symbol klicken und das WLAN-Netz auswählen
  • Der Bildschirminhalt müsste jetzt auf den Beamer gespiegelt werden

Achtung: Bei höherwertigen VPN-WLAN-Routern kann es zu Problemen kommen, da dort die Firewall standardmäßig nicht alle Signale durchlässt. Welche Einstellungen im Einzelnen genau vorgenommen werden müssen konnten wir noch nicht ermitteln. Mit einem „normalen“ WLAN-Router funktionierte es in jedem Fall auf Anhieb.

Schutzhülle für iPad im Schuleinsatz

Das original Apple Smartcover mag für den normalen Gebrauch sehr praktisch sein. Wir halten es aber für den Einsatz in der Schule für nicht geeignet, v.a. weil es nicht fest mit dem iPad verbunden ist, sondern nur über Magnete gehalten wird. Dadurch besteht die Gefahr, dass das iPad beim unachtsamen Gebrauch zu Boden stürzen kann.

Leder-oder Kunstlederhüllen tragen u.E. zu dick auf. Teilweise werden auch Anschlüsse verdeckt oder sind nur schlecht zugänglich.

Die Marware MicroShell Schützhülle für Apple iPad2 (Preis ca. 30 €) erfüllt alle Kriterien, auf die wir Wert legen:

  • das Display wird durch einen faltbaren Deckel geschützt, der zugleich als Ständer benutzt werden kann
  • die Rückseite ist durch eine stabile Hartschale geschützt
  • das ganze Case trägt nur wenig auf
  • alle Anschlüsse sind vollständig zugänglich
  • relativ preisgünstig

iPad-Halterung für Videoaufnahmen

Endlich haben wir das gefunden, was wir schon lange gesucht haben: Das iPad-Case für Videoaufnahmen mit Stativgewinde und Halterungen für Licht, Mikrofon und zusätzliche Objektive von Makayama (Preis 50,- €). Wir haben es sofort bestellt und werden diesen Beitrag entsprechend ergänzen, wenn wir es selbst getestet haben. Sollte das Teil auch nur annähernd das halten, was im Video gezeigt wird, ist es ein geniales Tool für den Videoeinsatz!