Daten austauschen (Teil 1) – iTunes

Wie gelangen vom Lehrer vorbereiteten Arbeitsblätter auf die iPads der Schüler? Oder aber auch in die andere Richtung – wie gelangen die von den Schülern erstellten Ergebnisse (Präsentationen, Fotos, Videos, Audiodateien) von den Devices zu einem anderen Speicherort? Der vom PC her gewohnte Weg über USB-Sticks oder aber über ein „klassisches“ Netzlaufwerk funktioniert bei den iPads nicht, da die Daten nicht frei wählbar in einem Home-Verzeichnis sondern direkt innerhalb der jeweiligen Programmverzeichnisse abgelegt werden. Da das Betreibssystem der iPads ein abgeschlossenes, vor Manipulationen geschützes System ist, sind die dort abgelegten Daten aber nicht über einen Dateibrowser aufindbar.

In den nächsten Wochen wollen wir in mehreren Blogbeiträgen die Möglichkeiten des Datenaustausches aufzeigen. Die allgemein gültige Universallösung gibt es dabei nicht, da bei den verschiedenen Apps jeweils unterschiedliche Möglickeiten des Transfers angeboten werden. Der Datenaustauch über E-Mail funktioniert meistens, ist aber in der Schule oftmals nicht praktizierbar da bisher kaum individualiserte, d.h. speziell einem Schüler zugeordnete Pads mit einem personalisierten Mailaccount existieren.

Datenaustausch via iTunes:

Bei unseren iPad-Klassenkoffern, die wir in Schulen einsetzen ist neben einem WLAN-Router auch immer ein MacBook (od. Laptop) mit installiertem iTunes mit dabei. Als Datenaustauchmöglichkeit v.a. bei den Apple-eigenen Anwendungen (Pages,Keynote, Numbers, iMovie oder Garageband) ist der Austauchs via iTunes als eine Option vorgesehen. Dabei ist der Datentranfer über USB-Kabel oder aber über WLAN möglich (Zur Aktivierung der WLAN-Option muss das iPad einmalig über das USB-Kabel mit iTunes verbunden werden und dort unter Geträte-Übersicht-Optionen ein Häkchen bei „über WLAN synchronisieren“ gesetzt werden).

Bei angeschlossenem iPad findet man in iTunes den Bereich der Dateifreigabe beim Reiter „Apps“ unterhalb der Darstellung des Home-Bildschirms.
Eine genaue Beschreibung des Verfahrens finden Sie  hier.
Dem Lehrer kommt bei dieser Methode ein koordinierende Rolle zu – er teilt die Dateien auf die Schülergeräte aus bzw. speichert die Schülerergebnisse ab.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie das Häkchen bei „Apps synchronisieren“ unbedingt entfernen, denn sonst  werden u.U. die auf den iPads vorhandenen Apps mit gelöscht. Das selbe gilt für die Bereiche Musik, Filme und Bilder. Synchronisieren Sie nur das was Sie wirklich austauschen wollen.

In einem der nächsten Blogbeiträge werden wir den Datenaustausch in der „Cloud“ via Dropbox vorstellen.

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