i-FlashDrive HD – USB-Stick für iPad und iPhone!

Immer wieder werden in iPad-Workshops die fehlenden USB-Anschlüsse bemängelt, die einen zuverlässigen Datenaustausch auch mit MACs und PCs ermöglichen. Denn im schulischen Umfeld ist oft kein WLAN verfügbar. Die Nutzung von Cloud-Diensten ist ohnehin rechtlich umstritten, iTunes fällt bei über Configurator betreuten Geräten ebenfalls aus. Es bleibt noch ein Ad-Hoc-WLAN per CloudFTP (siehe Beitrag von Thomas Höhling) in Verbindung mit einem Dateiverwaltungprogramm wie GoodReader oder iFiles. Oder eben iFlash-Drive.

iFlashDrive HD in der Verpackung

 

Derzeit gibt es den Stick mit 8, 16, 32 oder 64 GB und er kostet zwischen 74 und 250 Euro. Ich habe das 16 GB-Modell getestet. Es hat einiges zu bieten:

  • direkter Datentransfer von und zu IOS-Geräten
  • kostenlose App für IOS-Geräte
  • auf Mac und PC keine Software nötig, wird als externer Speicher erkannt
  • direktes Lesen vom Stick, direktes Schreiben
  • eigener Musik- und Videoplayer sowie Sprachrecorder
  • (für Schulen nicht so wichtig:) Backup-Funktion für Kontaktdaten

iFlashDrive HD im iPad3 mit App

Das Gerät funktioniert nach einem simplen Prinzip: Die i-FlashDrive-App (kostenlos im Store) stellt einen internen Speicherort auf dem IOS-Gerät zur Verfügung. Hierhin kann aus vielen Anwendungen (auch Pages, Keynote usw.) gespeichert werden. Nach Einstecken des Sticks können die Dateien dann von diesem (internen) Speicher auf den (externen) Stick kopiert werden.

im USB-Port

 

 

 

 

Anschließend können sie von jedem anderen Gerät (MAC, IOS, PC) wieder ausgelesen werden. Bilder, Filme etc. werden direkt aus der Camera Roll kopiert.

 

 

 

 

Somit könnten Schüler ihre Arbeiten am Ende des Unterrichts in den internen Speicher legen, anschließend kann der Lehrer sie auf seinen Stick ziehen. Und umgekehrt. Simpel und schnell.

 

PS: am besten gleich den Lightning-Adapter mitbestellen, damit’s auch mit neueren IOS-Geräten klappt!

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