Eucharistie – Schüler erstellen ein eigenes iBook

In einem Blogbeitrag des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums in Köln zeigt Andre Spang auf, wie er mit seinen Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 im Fach Religion das Thema Eucharistie als iBook umgesetzt hat. Neben der fachlich inhaltlichen Seite haben die Schülerinnen und Schüler dabei jede Menge an Medienkompetenz gelernt.

Das iBook stellt eine freie Bildungsressource (OER-Open Educational Resources) dar, die unter Creative Commons Lizenz cc-by-sa 3.0 steht. Alle darin enthaltenen Texte, Bilder und Medien sind von den Schülerinnen und Schülern selbst erstellt oder stammen, so gekennzeichnet, ebenfalls aus Creative Commons Quellen. Sie können das Book frei nutzen, verändern und unter gleichen Bedingungen weitergeben. Das Buch kann über den Bolg der KAS im iBook-Format für die iPads oder aber auch im PDF-Format heruntergeladen werden.

Direktlink zum Download

In einem zweiten Blogbeitrag der KAS zeigt Andre Spang auch seinen Workflow von der Texterstellung über ein Schul-Wiki bis hin zur Umsetzung mit der iPad-App Creative Book Builder im eBook-Format bzw. mit dem leistungsfähigeren kostenlosen Programm iBooksAuthor durch eine Redaktionsgruppe auf.

Beachtenswert finden wir die Möglichkeit, dass das iBook mit dem Safari-Browser über einen Link zu einem Dropbox-Account heruntergeladen und dann sofort in iBooks auf dem iPad geöffnet werden kann. Es muss also nicht der umständliche Weg über den iBook-Store gewählt werden.

 

2 comments

  1. A. Spang sagt:

    Danke für den Hinweis auf unser Buch. Das freut mich und vor allem die Lernenden natürlich sehr. Und bei OER gilt umso mehr: „Spread the word“. Wir haben auch vor, das Buch in einem noch offeneren Format anzubieten, denn iBooks ist zwar ein sehr gutes, kostenloses Tool, allerdings zur weiteren Bearbeitung im Sinne einer OER leider als geschlossenes Format ungeeignet. Der „Trick“ mit der Dropbox: Ich habe das bei einem anderen iBook so gesehen und die Idee übernommen. Funktioniert wunderbar. Mit Googledrive kann man das auch machen.
    VG
    A. Spang

  2. Dirk Küpper sagt:

    Kostenlose Bücher darf man überall, auch ausserhalb des iBook Store veröffentlichen. Nur die kostenpflichtigen Bücher müssen in den iTunes Book Store. 2011/2012 habe ich mal von Schülern der Klasse 4c ein Printschulbuch in ein interaktives iBook verwandeln lassen: http://www.youtube.com/watch?v=Lpx1E9i4Zxc Momentan arbeite ich hier exklusiv in Düsseldorf mit Schülern und Schülerinnen der Klasse 7, 8 und 9 an der Umsetzung des Schulbuch-o-mat OER Biologie Buches aus Berlin.

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