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Datenaustausch: iUSBport 2

Vor einiger Zeit berichteten wir über CloudFTP, eine akkubetriebene Box, die als FTP-Server fungiert (Anleitung). Daran lassen sich USB-Speichermedien (USB-Sticks oder USB-Festplatten) anschließen und somit Daten von Schüler i Pads austauschen oder sichern.

Der neue HyperDrive iUSBport 2 ist die aktualisierte Version der CloudFTP. Als Verbesserung zur älteren Version hat die neue Version nun 2 USB Anschlüsse, was das Kopieren von Daten einfacher macht. Zusätzlich dazu können nun auch MicroSD Karten angeschlossen werden. HD Streaming ist mit bis zu 6 Geräten möglich.

Eine ausführliche Beschreibung und Gegenüberstellung finden Sie hier.

 

Datenaustausch – Synology-NAS als lokaler Datei- und Medienserver – Eine lokale Cloudlösung für Schulen

synoEine Synology-NAS ist in unseren Augen ein idealer lokaler Datei- und Medienserver für kleinere Schulen oder einzelne Fachschaften wenn es nicht möglich ist, die erforderlichen Protokolle im Netz der Schule freizuschalten bzw. wenn der Schulserver zu leistungsschwach ist. Die mitgelieferte Software DSM ermöglicht es auch weniger Geübten die benötigten Dienste problemlos einzurichten.

Gegenüber einer „normalen externen Festplatte“ haben NAS-Systeme in der Regel mind. 2 Festplatten, was die Ausfallsicherheit und den Schutz vor Datenverlust erhöht.

Darüber hinaus ermöglicht die mitgelieferte Software „Time-Backup“ eine automatisierte Backup-Erstellung ähnlich wie bei TimeMachine auf einer angeschlossenen externen USB-Festplatte.

In unserer Testumgebung kommt eine Synology DS214+ zu Einsatz (Kostenpunkt ca. 500 € inklusive zwei 2-TB-Festplatten).Die DS214SE ist wohl viel günstiger aber die Lesegeschwindigkeit liegt bei der DS214+  mit 202 MB/s deutlich höher als bei der 214SE mit nur 98 MB/s). Unserer Meinung nach ist dies im Schuleinsatz ein ganz wichtiges Kriterium, da u.U. mit mehreren Endgeräten gleichzeitig auf Videodateien zugegriffen wird.

Auf der Diskstation lassen sich auch Verzeichnisse mit Zugriffsrechten so konfigurieren, dass persönliche Schüler bzw. Lehrer-Verzeichnisse und ein Tauschverzeichnis vorhanden sind.

macadr KopieWenn die NAS über ein LAN-Kabel mit einem WLAN-Router, idealerweise Airport Extreme verbunden wird, erhält man ein sofort einsatzfähiges System auf das alle iPads zugreifen können. Mit dem Airport-Dienstprogamm lässt sich im Router für die Netzwerkskarte der NAS  eine feste IP reservieren (Macadresse dazu seht auf der Rückseite). Dies ist wichtig, damit die Einstellungen auf dem iPad nur ein einziges Mal gemacht werden müssen.

Darüber hinaus lässt sich die NAS so konfigurieren, dass nicht nur ein Zugriff innerhalb des lokalen Netzes, sondern auch von außerhalb möglich ist.

Für den Dateiaustauch ist es sinnvoll das WebDAV-Protokoll einzurichten

WebDAV ist eine Erweiterung von HTTP, mit der Dateien bearbeitet und verwaltet werden können. Wenn der WebDAV-Dienst von Synology im DiskStation Manager aktiviert ist, können Programme, die WebDAV unterstützen, z. B. Windows Explorer, Mac OS Finder iOS-Apps, auf die Synology DiskStation zugreifen, so als ob es ein lokales Netzwerklaufwerk wäre. Somit ist es für Lehrkräfte möglich mit ihren herkömmlichen Windows-PC oder Mac-Rechnern auf die NAS zuzugreifen und Dateien für Schüler bereitzustellen oder abzuholen.

Beim iOS Betriebssystem haben die Apple-eigenen Apps (u.a. Pages und Keynote) eine direkte Schnittstelle für den Datenaustausch über WebDAV. Andere Apps können via Datenaustauch-Apps wie z.B. Documents oder FileBrowser eine Verbindung zu einem WebDAV-Server herstellen.

 

WebDAV auf der Synology freischalten:

  • Melden Sie sich bei DSM als Administrator an
  • Gehen Sie zu Hauptmenü > Systemsteuerung > WebDAV.
  • Aktivieren Sie die Option WebDAV aktivieren.
  • Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

 

Zugriff mit Mac:

WebDAVMac-Benutzer können sich ganz einfach mit dem Finder über WebDAV mit der DiskStation verbinden:
Im Finder klicken Sie auf „Gehe zu“> Verbindung zum Server herstellen

Geben Sie im Feld Server-Adresse die IP-Adresse der DiskStation oder den Domainnamen mit einem vorangestellten „http://“ und einem angehängten :5005 (oder der Portnummer, den Sie bei der Aktivierung des WebDAV-Dienstes angegeben haben) ein.
Beispiel: http://10.0.1.14:5005

 

Für Windows

Für Windows-Nutzer, die das WebDAV-Protokoll für den Zugriff auf Dateien auf Synology NAS-Geräten nutzen möchten, wird die Verwendung von NetDrive empfohlen, einer Anwendung für Laufwerkzuordnungen, welche für den privaten Gebrauch kostenlos ist.

So greifen Sie auf Dateien auf Ihrer DiskStation mit Windows 7 und NetDrive zu:

  1. Laden Sie NetDrive herunter, installieren und öffnen Sie es.
  2. Klicken Sie auf Neue Seite und geben Sie in folgende Felder Informationen ein (siehe unten):
    • Site-Name: Geben Sie einen Namen für die Verbindung ein.
    • Site-IP oder URL: Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihrer DiskStation ein.
    • Port: 5005
    • Servertyp: Wählen Sie im Drop-down-Menü WebDAV aus.
    • Konto: Ihren DSM-Benutzernamen.
    • Passwort: Ihr DSM-Passwort.
  3. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
  4. Klicken Sie auf Verbinden.

Jetzt sollten die gemeinsamen Ordner auf Ihrer DiskStation in Windows Explorer angezeigt werden. Sie sollten auch als ein zugeordnetes Netzlaufwerk unter Start> Computer erscheinen.

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Eine Web-DVD mit ihrer strukturierten Darstellung der Inhalte (über html) kann allerdings über WebDAV im Browser nicht aufgerufen werden, da keine Dateiverknüpfungen mehr funktionieren. Dazu ist die Einrichtung des Webdienstes notwendig.

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Aktivieren der Web Station aus der Synology:

  1. Gehen Sie zu Systemsteuerung > Webdienste.
  2. Markieren Sie Web Station aktivieren.
  1. Klicken Sie auf Übernehmen. Es wird dann ein gemeinsamer Ordner namens web für das Speichern der Dateien eingerichtet.

Wichtiger Hinweis:

  • Web Station verwendet die Benutzergruppe http. Die Zugangsberechtigungen zu den Webseiten ist für Gruppe http  bei den entsprechenden Ordnern und allen darin enthaltenen Dateien anzupassen. Es muss sichergestellt werden, dass die Benutzergruppe http die korrekten Berechtigungen für Lesen sowohl für den Ordner web, als auch die Unterordner besitzt.

Danach kann dann eine WebDVD direkt im Browser aufgerufen werden (in unserem Beispiel mit http://10.0.1.14/dvd/5501462_Landwirtschaft_in_Deutschland/index.html

Noch bequemer geht es wenn man in den Ordner mit den Filmen eine kleine PHP-Datei eines Open-Source-Datei-Browsers legt:

http://encode-explorer.siineiolekala.net/?lang=en

encodeDer Encode –Explorer listet alle Dateien und Unterverzeichnisse im Browser auf. Damit ist es schnell möglich z.B. eine Filmdatei oder aber auch die Start-Datei einer Web-DVD aufzurufen und abzuspielen. Das Menü ist dynamisch, dh. wenn ein neuer Film dem Verzeichnis hinzugefügt wurde, wird er automatisch mit aufgelistet.

 

Verwendet man als Browser nicht Safari sondern iCabMobile bieten sich noch mehr Möglichkeiten:

qrÜber den Aktions-Menü-Button lässt sich unter „Sonstiges“ von der aufgerufenen URL ein QR-Code erzeugen und abspeichern.

Schüler haben nun die Möglichkeit diesen QR-Code mit ihrem iPad vom Lehrer-iPad direkt oder aber vom projizierten Beamerbild abzuscannen und können so den entsprechenden Film ohne lästige Tipparbeit direkt aufrufen. Diese Methode bietet sich besonders für die Bereitstellung von Filmen für individualisierte Unterrichtsformen und die Nutzung durch Grundschüler an.

Im Test konten wir mit 10 iPads von unserer lokalen NAS verschiedene Videos gleichzeitig ohne Ruckeln abspielen!

Die URLs der Web-DVDs lassen sich aber auch über eine kleine lokale Website aufrufen. Dazu installieren Sie aus dem Paketzentrum der Synology-Software  WordPress als CMS und MariaDB als MySQL-Datenbank).

Eine so erstellte Website könnte folgendermaßen aussehen: wp

Das hierzu verwendete Template „Interface“ist responsive, d.h es passt sich an die unterschiedlichen Auflösungen von iPad und iPhone bzw. Smartphone automatisch an.

Daten austauschen: gmx Mail oder MediaCenter

Es bleibt ein Dauerbrenner unter den Fragen zum Einsatz von iPads: Wie kommen Dokumente, Aufgaben und andere Daten auf die Geräte bzw. von den Geräten herunter?

Hier wurden schon einige Möglichkeiten vorgestellt: iFlash Drive HD, CloudFTP, eigener WebDAV-Server,….

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iFiles – Daten autauschen

Neben GoodGeader oder FileBrowser halten wir diese App als eines der wichtigsten Tools für den Datenaustausch. Die Stärken von iFiles liegen vor allem im direkten Austauch zwischen 2 iPads über Bluetooth oder WLAN ohne über einen Cloudspeicher oder ein anderes Netzlaufwerk gehen zu müssen. Gerade dieser schnelle Datenaustauch zwischen zwei Devices ist im schulischen Einsatz dann gefragt, wein kein WebDAV-Laufwerk vom Administrator eingerichtet wurde über das der Datenaustausch laufen könnte oder im Freien kein WiFi zur Verfügung steht.

Will ein Schüler z.B. eine Audio-, Bild- oder Video-Datei ganz schnell auf das Pad eines andern Schülers außerhalb der Reichweite eines WiFi-Netzes übertragen, damit dieser dann mit der Datei weiterarbeiten kann, kommt die Übertragungsmöglichkeit mittels Bluetooth in Frage. Auf diese Weise ist es auch möglich, dass die Daten der Schüler schnell auf dem iPad des Lehrers gesichert werden können.

Neben dieser Funktion des Datenaustausches direkt von iPad zu iPad via Bluetooth oder WiFi kann iFiles noch viel mehr leisten:

  • Viewer für die meisten gerbräuchlichsten Dateiformate
  • Verbindungsaufbau zu eigenen WebDAV- und FTP-Server
  • Audio-Recorder
  • Zip und Unzip-Funktion
  • und vieles andere

Seite des Entwicklers

Download im AppStore

Preis: 3,59 €

Preis:

USB-Speicher für iPads über den AirPort Extreme bereitstellen

 

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Daten austauschen (5) – CloudFTP

Dank CloudFTP sind wir bei dem leidigen Thema des drahtlosen Datenaustausches zwischen den Schüler-iPads und einer zentralen lokalen Speichereinheit einen entscheidenden Schritt weiter gekommen.

CloudFTP ist eine akkubetriebene Box, welche als FTP-Server fungiert. Daran lassen sich USB-Speichermedien (USB-Sticks oder USB-Festplatten) anschließen. Sie baut ein adhoc-WLAN auf oder lässt sich in ein bestehendes Drahtlos-Netz integrieren, über das alle Devices auf die angeschlossene Festplatte zugreifen können.

Die Funktionalität wird sehr gut in dem Video von ROSENKRIEGER360 beschrieben:

Seit dem neuestem Updade der Apple-Apps „Pages“, „Keynote“ und „Numbers“ ist jetzt auch möglich Dateien von diesen Apps auf einem USB-Speicher abzulegen, ohne über die im Schulbereich umstrittene iCloud-Lösung gehen zu müssen.

Diese Apps bieten jetzt die Möglichkeit an, Dateien an eine andere App (in diesem Fall Goodreader) zu übergeben. Goodreader kann wiederum mit dem Cloud-FTP-Server kommunizieren und die Daten vom iPad auf den Speicher hochladen. (Zuerst in den Einstellungen / WLAN mit CloudFTP verbinden). Hier eine Anleitung. Noch einfacher ist der umgekehrte Weg, bei dem z.B.der der Lehrer den Schülern ein Arbeitsblatt auf dem FTP-Server zur Verfügung stellt. Die Schüler müssen in diesem Fall nur „cloudftp“ im Safari-Browser eingeben oder alternativ die IP des CloudFTP-Servers – beim adhoc-Netzwerk 192.168.0.1. Damit hat man Zugriff auf die Verzeichnisse des angeschossenen Speichemediums und kann die Datei im Browser öffnen bzw. es erscheint ein Auswahlmenü, bei dem man festlegen kann, mit welcher App die Datei geöffnet werden soll.

Das Schöne daran ist, dass die Funktionalität von CloudFTP nicht auf iOS-Geräte beschränkt ist. Ein Datenaustausch ist auch mit Andriod-Geräten oder Laptops möglich.

Die CloudFTP-Box gehört zukünftig zur Standardaussttung unserer iPad-Koffer! Ein eigener Test hat uns überzeugt.

CloudFTP kostet ca. 99 € und ist u.a. über amazon zu beziehen.

Daten austauschen (4) – DiskAid

 

DiskAid (für Windows oder für Mac) bietet die Möglichkeit Dateien aller Art vom iPad via USB-Kabel auf einen PC oder Mac oder umgekehrt zu transferieren. Bildungseinrichtungen erhalten nach Registrierung einen kostenlosen Lizenschlüssel zur Freischaltung der Vollversion des Programms.

Mit DiskAid hat man die Möglichkeit auf die Datenvereichnisse aller!!! Apps ohne Jailbbreak zuzugreifen. Beachtet man folgende  Anleitung funktioniert der Datenaustausch mit einem Windows-Rechner auch ohne installiertem iTunes (iTunes wird von manchen Netzadministratoren in den Schulen nicht gerne installiert) indem man die iPad-Treiber „Apple Mobile Device Support“ manuell installiert. Weiterlesen

Daten austauschen (3) – WebDAV Navigator

Die Apple-eigenen Apps Pages, Keynotes und Numbers bieten den Datenaustausch mit einemWebDAV-Server von Haus aus  an. Mit dieser kostenlosen App besteht jetzt auch die Möglichkeit jpg-, pdf- und Video-Dateien in beide Richtungen auszutauschen. Beim Import werden die Dateien zunächst in einem Verzeichnis von WebDAV Nav gespeichert und lassen sich dann (durch längeres Drücken auf den Dateinamen – kurzes Tippen zeigt die Datei in einem Viewer) den jeweiligen Apps zuordnen. Über den Umweg eines WebDAV-Laufwerkes ist es mit dieser App z.b. möglich ein mit Pages erstelltes PDF-Dokument in die PDF-Sammlung von iBooks zu bringen.
Fotos oder Videos lassen sich direkt mit WebDAV öffnen und dann exportieren.

Gegenüber dem Datenaustauch über iTunes  hat dieses Verfahren den Vorteil, dass der Lehrer die Dateien nur bereitstellen muss und die Schüler dann selbstständig den Datentranfer von ihren iPads aus durchführen können.

Preis: kostenlos

Beschreibung im App-Store
Informationen auf der Entwicklerseite

Die kostenpflichtige App WebDAV Nav+ (2,99 €) bietet erweiterte Möglichkeiten.

Daten autauschen (2) – WebDAV

„WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen“ (Quelle: Wikipedia).

Die Apple-Standard-Apps Pages, Keynote und Numbers unterstützen dieses Verfahren – es ist sowohl der Import auf die iPads wie auch der Export zurück auf das Weblaufwerk möglich.

 

 

 

 

 

 

Die Einrichtung eines WebDAV-Servers innerhalb des Schulnetzwerkes ist möglich, setzt aber gewisse Kenntnisse voraus. Einfacher ist der Zugriff auf ein WebDAV-Verzeichnis bei einem Internetprovider. Viele Provider, die auch die Webseiten der Schulen hosten stellen inzwischen ihren Kunden diesen Dienst kostenlos zur Verfügung. In der Regel werden auch Anleitungen bereitgestellt wie ein solches WebDAV-Laufwerk eingerichtet und genutzt werden kann. Die iPads in unserem Verleihkoffer sind so konfiguriert, dass sie automatisch das WebDAV-Laufwerk unseres Providers nutzen, der auch die Website des Kreismedienzentrums hostet. Auf dem ebenfalls im Koffer befindlichen MacBook ist auf dem Schreibtisch ein Alias zu dem Weblaufwerk vorhanden, sodass der Lehrer das Hochladen der Dateien auf das Weblaufwerk bequem vornehmen kann. Die Zugänge und Passwörter sind auf den iPads bereits eingerichtet. Damit  ist ein Missbrauch durch die Schüler nach Rückgabe der iPads ausgeschlossen.

Wenn ein Provider diesen Dienst nicht anbietet, kann z.B. auf 2 GB kostenlosen Speicherplatz bei dem deutschen Anbieter  Cortado zurückgegriffen werden. Cortado bietet darüber hinaus noch eine kostenlose App für das iPad an, die noch weitere Möglichkeiten bietet.

Daten austauschen (Teil 1) – iTunes

Wie gelangen vom Lehrer vorbereiteten Arbeitsblätter auf die iPads der Schüler? Oder aber auch in die andere Richtung – wie gelangen die von den Schülern erstellten Ergebnisse (Präsentationen, Fotos, Videos, Audiodateien) von den Devices zu einem anderen Speicherort? Der vom PC her gewohnte Weg über USB-Sticks oder aber über ein „klassisches“ Netzlaufwerk funktioniert bei den iPads nicht, da die Daten nicht frei wählbar in einem Home-Verzeichnis sondern direkt innerhalb der jeweiligen Programmverzeichnisse abgelegt werden. Da das Betreibssystem der iPads ein abgeschlossenes, vor Manipulationen geschützes System ist, sind die dort abgelegten Daten aber nicht über einen Dateibrowser aufindbar.

In den nächsten Wochen wollen wir in mehreren Blogbeiträgen die Möglichkeiten des Datenaustausches aufzeigen. Die allgemein gültige Universallösung gibt es dabei nicht, da bei den verschiedenen Apps jeweils unterschiedliche Möglickeiten des Transfers angeboten werden. Der Datenaustauch über E-Mail funktioniert meistens, ist aber in der Schule oftmals nicht praktizierbar da bisher kaum individualiserte, d.h. speziell einem Schüler zugeordnete Pads mit einem personalisierten Mailaccount existieren.

Datenaustausch via iTunes:

Bei unseren iPad-Klassenkoffern, die wir in Schulen einsetzen ist neben einem WLAN-Router auch immer ein MacBook (od. Laptop) mit installiertem iTunes mit dabei. Als Datenaustauchmöglichkeit v.a. bei den Apple-eigenen Anwendungen (Pages,Keynote, Numbers, iMovie oder Garageband) ist der Austauchs via iTunes als eine Option vorgesehen. Dabei ist der Datentranfer über USB-Kabel oder aber über WLAN möglich (Zur Aktivierung der WLAN-Option muss das iPad einmalig über das USB-Kabel mit iTunes verbunden werden und dort unter Geträte-Übersicht-Optionen ein Häkchen bei „über WLAN synchronisieren“ gesetzt werden).

Bei angeschlossenem iPad findet man in iTunes den Bereich der Dateifreigabe beim Reiter „Apps“ unterhalb der Darstellung des Home-Bildschirms.
Eine genaue Beschreibung des Verfahrens finden Sie  hier.
Dem Lehrer kommt bei dieser Methode ein koordinierende Rolle zu – er teilt die Dateien auf die Schülergeräte aus bzw. speichert die Schülerergebnisse ab.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie das Häkchen bei „Apps synchronisieren“ unbedingt entfernen, denn sonst  werden u.U. die auf den iPads vorhandenen Apps mit gelöscht. Das selbe gilt für die Bereiche Musik, Filme und Bilder. Synchronisieren Sie nur das was Sie wirklich austauschen wollen.

In einem der nächsten Blogbeiträge werden wir den Datenaustausch in der „Cloud“ via Dropbox vorstellen.