Tag Archiv für Unterrichtsidee

„Mit dem iPad unterrichten“ – Unterrichtsseinheiten für die Praxis

Die Sammlung „Mit dem iPad unterrichten“ der Medienzentren Baden-Württemberg bietet Pädagoginnen und Pädagogen durch ausgearbeitete und praktisch erprobte Unterrichtseinheiten Unterstützung im Umgang mit dem iPad.
Die „Best-Practice“ – Beispiele decken unterschiedlichste Fächer und Altersgruppen ab, es entsteht ein vielfältiger Material- und Ideenpool zum Einsatz der iPads in der Schule, der in der didaktischen Vorgehensweise auch auf andere Tablets übertragen werden kann.
Folgende Kurse zeigen exemplarisch Einsatzmöglichkeiten des iPads in der Schule und werden als kostenlose iTunes U Kurse von verschiedenen Medienzentren in Baden Württemberg zur Verfügung gestellt:
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iPad im Kunstunterricht
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Hinweis: Die Kurse können mit der App iTunes U auf dem iPad angesehen werden.

Weitere Unterrichtsideen aus der Schweiz

Eine wahre Fundgrube für Unterrichtsideen mit dem iPad ist das e-Book von Urs Zuberbühler Scherling „iPad – Unterrichtsideen für den Deutschunterricht“. Es gliedert sich in die Kapitel „Schreiben und gestalten“, „Hör- und Leseverstehen“, „Sprechen“ und „Sprache im Fokus“. Viele der Unterrichtsvorschläge sind nicht nur im Deutschunterricht umsetzbar sondern können auch auf andere Fächer übertragen werden, beispielsweise eine QR-Hörrätsel – Ralley, die Erstellung von Audio-Podcasts, Comics, Mindmaps oder die Herstellung von e-Books.

Die meisten der Unterrichtsinhalte sind vom Autor selbst mit seinen Schülern in der Praxis ausprobiert. Das Buch ist keine App-Sammlung oder bietet fertige Anleitungen sondern richtet sich als Ideensammlung an Lehrpersonen, die bereits einige Unterrichtserfahrung mit iPads haben oder sich als Neueinsteiger/innen zumuten, einen eigenen Weg zum Ziel zu finden.

Das Buch ist kostenlos hier zum Download verfügbar und kann mit iBooks auf dem Mac oder iPad und auf dem Computer mit iTunes genutzt werden.

 

Unterrichtsideen aus der Schweiz

Einen Blick zu den schweizer Nachbarn zu wagen lohnt sich: Im Projekt myPad arbeiten zur Zeit Klassen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe mit. Die Tablets werden als Werkzeuge zum Lernen in fächerübergreifenden Settings eingesetzt – im Vordergrund steht der didaktische Einsatz. Die Erfahrungen des Projekts werden auf der Seite myPad.ch veröffentlicht.

Besonders interessant sind die vielfältigen Unterrichtsideen  für verschiedene Altersstufen und Fächer. Von der Gestaltung einer iPad-Hülle über Marionenttekomics oder Werbeplakate bis zur Erstellung eigener QR-Codes findet man zahlreiche Anregungen für den eigenen Unterricht mit den Geräten.

„Tablets in der Schule“ ein Erfahrungsbericht aus Bremerhaven

BremerhavenIn Kooperation des Medienzentrums Bremerhaven und der Abendschule entstand 2010 die Idee eines „fliegenden Computerraumes“ um den medialen Bedarf der Abenschule flexibel zu decken. Seitens des Medienzentrums bot diese Zusammenarbeit die Möglichkeit iPads als neue Werkzeuge im Unterricht auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht aus Bremerhaven.

Die erfahrenen Kollegen Norbert Arnold und Andreas Froberg haben uns diesen tollen Bericht zur Verfügung gestellt.
Vielen herzlichen Dank dafür nach Bremerhaven.

 

Freier Fall – Unterrichtsidee mit Vernier Video Physics

Im Dezember 2011 haben wir bereits die App Vernier Video Physics vorgestellt. Norbert Schmidt (ganz herzlichen Dank von Seiten der Redaktion!) hat uns jetzt ein Unterrichtsbeispiel zukommen lassen wie die Anwendung im Physik-Unterricht der Jahrgangsstufe 10 eingesetzt werden kann (Themenbereich Mechanik/Kinematik „Freier Fall, Wurfbewegungen etc.):

„Mit den Ende 2011 angeschafften 10 iPads konnte in Gruppenarbeit dann Vernier Video-Physics eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler bildeten Gruppen, wobei jede Gruppe ein iPad2, einen Tennisball und einen Messstab erhielt. Es galt nun, den Fall eines Balles von einer Empore (Feuerschutztreppe) auf den Boden des Schulhofes zu filmen. Die Fallhöhe wurde zuvor ausgemessen. Nach Durchführung des Fallexperimentes bestimmten die Schülerinnen und Schüler in Vernier Video-Physics Frame für Frame die Position des Balles im Video.  Dies gelingt relativ komfortabel, sofern die Lichtverhältnisse stimmen. Es empfiehlt sich hierfür die Arbeit im Innenbereich. Anschließend wurde im Video die Strecke zwischen Startpunkt und Aufschlagpunkt des Balles bemaßt.
In der Folge erstellt Vernier Video-Physics eine Reihe von grafischen Messwertdarstellungen, die insgesamt erst einmal diskutiert werden müssen (das lässt sich exemplarisch z.B. am Smartboard gut machen, wenn man ein iPad mit Dock-to-VGA-Adapter an den Beamer anschließt). So gibt es z.B. ein x-t-Diagramm, welches letztlich nur die Wackelbewegungen des/r Kameramannes/-frau wiederspiegelt und daher ohne Bedeutung ist. Aus dem y-t- oder dem v-t-Diagramm kann man letztlich am iPad die Erdbeschleunigung ableiten. Wir hatten als bestes Ergebnis einen Wert von etwa 9,5m/s^2 ermittelt.

So komfortabel man an eine Reihe von Diagrammen zu einem Bewegungsvorgang kommt, so schwierig ist es, an die entsprechenden Wertepaare zu gelangen. Diese stehen in Video-Physics so nicht zur Verfügung sondern können nur via Mail an Verniers Logger Pro-Software gesandt werden. Da diese nicht verfügbar war, hatten die Schülerinnen und Schüler die Wertepaare graphisch am iPad bestimmt (Geodreieck auf das Pad gelegt, das Diagramm ausgemessen und mit Dreisatz umgerechnet. Bedenkt man, dass es für die App-Entwickler ein Leichtes sein dürfte, die ohnehin vorhandenen Wertepaare tabellarisch auf dem Pad zur Verfügung zu stellen, so kann nur gemutmaßt werden, dass dies aus marketing-stragtegischen Überlegungen heraus vorenthalten wird und zum Kauf der Logger-Software verleiten soll. Immerhin wird für etwa 250 Euro eine Schullizenz angeboten, was schon überlegenswert ist.

Dennoch ist die Software aus meiner Sicht eine nette Möglichkeit, mit z.B. experimentellen Konstellationen zu arbeiten, die deutlich lebensnaher sind. Ein geworfener Ball ist etwas anderes als ein kleiner Stahlklicker in einer kleinen Fallmaschine.
Im Falle von gleichförmigen Bewegungen ist die Sache übrigens deutlich einfacher. Filmt man ein vorbeifahrendes Auto, kann man die Zeit zwischen dem passieren zweier bekannter Punkte einfach aus der Laufzeit des Videos entnehmen und muss nicht erst die Diagramme mit dem Zentimetermaß ausmessen und umrechnen.“
(Norbert Schmidt)

Preis der App: 2,39 €,  Beschreibung im App-Store

Ein Bild entsteht – iMotion HD

Thomas Höhling vom Kreismedienzentrum Mosbach hat eine wunderschöne Anleitung erstellt mit der man die Entstehung eines Schülerbildes mit Hilfe der Stop-Motion-Technik und der App iMotion HD nachvollziehen kann.

Wir finden, dass dies ein absolut gelungenes Beispiel für die Möglichkeiten des iPad-Einsatzes in der Grundschule ist. So vermittelt man schon in der Primarstufe Medienkompetenz! Die Dokumentation können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Wissensspots mit iMovie

Unterrichtsidee für Wirtschaft

Um Unterrichtsinhalte nachhaltig zu lernen ist eine praktische Anwendung unerlässlich. Hierzu dient das ipad in hervorragender Weise. Im Fach Wirtschaft ist es notwendig, die unterschiedlichen Unternehmensrechtsformen mit ihren Vor- und Nachteilen zu erlernen.

Die Schüler begeben sich mit dem ipad zu Unternehmen, machen Interviews, nehmen Filmsequenzen auf, machen Bilder, erklären selber, hinterlegen Musik… und verarbeiten alles mit iMovie zu kleine Wissensspots. Dieses Programm ist selbsterklärend, sodass Schüler ohne große Einführung in kurzer Zeit ein Ergebnis vorzeigen können.